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Montag, 16. Oktober 2023

Kleines Update

Wenn es hier im Supermarkt schon mal schöne Blumen gibt, muss man zugreifen. Das ist nämlich selten und gute Blumenläden gibt es im nahen Städtchen schon gar nicht.

Ich habe eine tolle Protea erstanden und ein Bündel frische Blätter, die irgendwie weiß getüncht wurden.


Ein guter Grund, um das Tischchen im Flur mit einem neuen Strauß zu schmücken. Ich hab noch zwei Blüten einer Rispenhortensie hinzugefügt, die passen farblich perfekt. Die flauschige Waldrebe stand ja schon dort in der Vase.





Irgendwas fehlt noch, dachte ich dann. Den unrunden Kranz mag ich ja sehr, die nackte Mitte störte mich aber.

Ich hab eine ganze Weile gesucht, bis ich was passendes gefunden habe. Fündig geworden bin ich letztendlich in unserem Schmiedegarten-Shop (hätte ich ja gleich gucken können). Und ja, das ist jetzt mal Werbung.






Der grüngraue Kranz aus Palmblättern passt farblich perfekt, besonders auch zu dem Kürbis (kommt auf den Bildern nicht so gut rüber, im Flur ist es nicht sehr hell). 




Der Strauß steht in Wasser. Ich denke aber, dass er auch getrocknet noch gut aussehen wird. 

Liebe Grüße 

Heike

Samstag, 28. November 2020

Die Adventszeit kann kommen ...

Schon wieder eine neue Farbe. Meine Weihnachtsdeko im Flur ist dieses Jahr braun und weiß. Das war so nicht geplant. "Schuld" ist mein Herbstkranz aus Hortensienblüten und Waldrebe. Der ist immer noch so schön, dass ich ihn ungern abhängen wollte.




Um ihn wintertauglich zu machen, bekam er weiße Schneebälle Glaskugeln verpasst. Zusätzlich noch die Lichterkette reinzufummeln, hätte den Kranz aber zerbröseln lassen. Die habe ich deshalb um einen großen Metallring gewickelt, der den Kranz jetzt umrahmt.




Bei der weiteren Deko bin ich bei Braun und Weiß geblieben. Statt Tannengrün kamen in den Korb ein paar Eichenzweige mit ihren braunen Blättern. Dieses helle Braun gefällt mir gerade wieder sehr gut, besonders in Kombination mit Weiß. 






Die Lichterkette mit den vielen LEDs bringt ein schönes Licht in den Flur. An so trübdunklen Tagen wie heute lass ich sie den ganzen Tag leuchten.




Apropos trüb und dunkel. Solche Tage gab es natürlich auch im November. Aber die meisten waren sonnig und mild. Keine Spur von Novemberblues. Ich bin zufrieden.  




Zum Schluss noch der Beweis, dass der Zufall auch ein Händchen für Deko hat. Bei dem ganzen Umräumdurcheinander im Flur landete die große Feder genau so vor dem Bild. Und weil es so gut passt, bleibt das jetzt so.



Kleiner Werbeblock: Metallkorb und Etagere sind aus dem Schmiedegarte-Shop.


Ich wünsche einen wunderschönen 1. Advent. Lasst es Euch gut gehen.


Liebe Grüße

Heike

Verlinkt zur Herbstglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang.

Samstag, 31. Oktober 2020

Flauschiger Herbstkranz

Der November steht vor der Tür. Ich hab diesen grauen Monat noch nie gemocht. In diesem Jahr setzt Corona noch eins drauf. Ein zweiter Lockdown. Gehen Sie zurück auf Los! Ich bin mir nicht sicher, ob das noch mal helfen wird. Der erste Schock vom Frühjahr ist vorbei und wer Geselligkeit sucht, wird Wege finden.



Mir war Zuhause ja noch nie langweilig. Ich kann mich hier immer beschäftigen. Zum Beispiel Kränze wickeln. Schon im letzten Jahr wollte ich einen Kranz mit den schönen flauschigen Samenständen der gewöhnlichen Waldrebe machen, was daran gescheitert ist, dass ich keine Waldrebe fand. Auch in diesem Jahr habe ich bei unseren Waldspaziergängen vergeblich Ausschau gehalten. Und dann fand ich sie ganz zufällig mitten in der Stadt direkt neben dem Bahnhof. Jede Menge Waldrebe (oder Stadtrebe?).




Die gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) gehört zur gleichen Familie wie unsere vielen Gartenclematis. Sie hat kleine weiße Blüten, aus denen sich die schönen Fruchtstände entwickeln.




Die Unterlage für den Kranz habe ich aus den langen Ranken des wilden Weins gewickelt. Die mittlerweile braunen Blüten der Annabell-Hortensie, braune Ahornblätter und Halme vom Japanwaldgras habe ich mit den abgeblühten Waldreben auf den Rankenkranz gebunden. 



Der große Kranz passte nur in den Flur und deshalb musste dann auch endlich mal der kleine Tisch umdekoriert werden. Hier war tatsächlich alles noch so wie im Mai. Nur die Blumen in der Vase habe ich ab und zu ersetzt. Nun steht auf dem Tisch eine Etagere, auf der alles Platz fand, was mir gerade so in die Hände fiel.




Wenn die Samenstände der Waldrebe beim Pflücken noch so aussehen, wie auf dem nächsten Bild, macht das gar nichts. Meine haben sich im warmen Haus über Nacht aufgeplustert. 





Zwei Dinge habe ich mir für den November vorgenommen. Ich will mich nicht mehr ärgern, aufregen oder sorgen wegen all der Merkwürdigkeiten in dieser Pandemie (also höchstens ein bisschen). Und ich werde versuchen, diesem ungeliebten Monat eine Chance zu geben und seine schönen Seiten aufzuspüren. Ich werde berichten, ob es mir gelungen ist.




Zum Schluss noch ein kleiner Werbeblock:

Die kleinen Keramikvasen und die Etagere sind aus dem Schmiedegarten-Shop.




Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende.

Bleibt gesund.

Liebe Grüße

Heike


Meinen Herbstkranz schicke ich zur Herbstglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang.

Donnerstag, 23. Januar 2020

Lichterglanz im Januar

Was ist das für ein Winter? Letzte Woche bescherte uns drei wunderbare Frühlingstage, seit gestern ist es wieder frostig. Heute stieg das Thermometer erst am späten Nachmittag vorsichtig über 0 Grad. Und dazu schluckte dichter Nebel das Sonnenlicht.



Die Lichterkette im Flur kam heute also schon mittags zum Einsatz. Vor Weihnachten hatte ich sie um den großen Stern gewickelt, den ich extra dafür aus Zweigen zusammengebunden hatte. Anfang Januar war zwar die Sternenzeit vorbei, aber die tolle Lichterkette wollte ich gerne noch behalten. Ich habe sie also kurzentschlossen um einen großen Metallring gewickelt (den größten von unserem Weihnachtsbaum). Mit dem grauen Kranz in der Mitte sieht das jetzt fast wie ein magisches Auge aus.


Solange die Tage immer noch recht kurz sind, darf der Lichterglanz bleiben. 


Nächste Woche soll es dann wieder warm werden. Der Januar scheint fest entschlossen, alle Wärmerekorde zu brechen. Warten wir es ab. Ich hätte nichts dagegen, schon mal ein bisschen im Garten rumzubuddeln.

Liebe Grüße
Heike

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Die Kürbisse verabschieden den Oktober

🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃🎃

Ich sag es gleich vorab, Halloween wird hier nicht gefeiert. Dabei mag ich die ausgehöhlten Kürbisfratzen ganz gern und habe auch keine Probleme mit Spinnen, Fledermäusen oder Gespenstern. Früher haben wir auch Kürbisse ausgehöhlt und mit mehr oder weniger freundlichen Gesichtern versehen. Aber seit die Kinder keine Kinder mehr sind, dürfen die Kürbisse bleiben, wie sie sind.





Vor zwei Jahren hatte ich mir einen schwarzen knubbeligen Kürbis gekauft (könnt ihr hier noch mal schauen), von dem ich die Samen aufbewahrt habe. Die fielen mir erst dieses Jahr wieder in die Hände. Eine Pflanze fand Platz im Gemüsegarten und bekam 4 Kürbisse. Kinder werden nicht unbedingt wie die Eltern und meine Kürbisse sind nun nicht schwarz sondern grün und orange. 






Der Oktober war in diesem Jahr so sonnig und warm, dass er sich die Bezeichnung "golden" locker verdient hat. Erst die letzten beiden Tage waren recht kalt und die Nächte sogar frostig. Spuren hat das im Garten noch nicht hinterlassen. 










Der heutigeTag hat sich mit einem wunderschönen Licht verabschiedet. Da könnte der November sich ein Beispiel dran nehmen. 





Gute Nacht.
Gruselt euch schön, oder auch nicht, wie ihr wollt 🎃

Heike


Sonntag, 9. Dezember 2018

Recycling-Kranz aus Karton

Gebrauchte Kartons hat sicher jeder mal zu entsorgen. Durch unseren Shop fallen noch mal ein paar mehr an. Die unbeschädigten dürfen ein zweites Mal auf die Reise gehen. Es bleiben trotzdem viele, die sich im Altpapier stapeln. Mein Mann hat schon mal versucht, aus zerrissener und in Wasser eingeweichter Pappe ofentaugliche Briketts zu machen. Das machte viel Arbeit, verbunden mir einer ziemlichen Sauerei, und brachte kein befriedigendes Ergebnis. Da war meine Recycling-Idee schon einfacher umzusetzen. Ich habe aus alten Kartons einen Kranz gemacht. 





Aus einem großen Stück Pappe habe ich ca. 5 cm breite Streifen abgerissen. 
Damit der Kranz auch rund wird, habe ich mir eine Dose in der Größe des gewünschten Innendurchmessers gesucht und drumherum die Pappstreifen aufeinander geklebt. Das geht am besten mit Heißkleber. Bei normalem Kleber hilft es, die Enden mit Reißzwecken zu fixieren.



Der Metallstern in der Mitte und der mit Kreidefarbe bemalte Lärchenzweig sind aufgeklebt. Rundherum habe ich verschiedene Schnüre gebunden und daran noch ein paar kleine Blechsterne befestigt.

Der Kranz fand seinen Platz im Flur. Und obwohl ich ja mit meiner Weihnachtsdeko bereits abgeschlossen hatte, musste ich dann doch noch die Ecke ein bisschen winterlich-weihnachtlich herrichten.







Ich wünsche euch einen gemütlichen Adventsabend.

Liebe Grüße
Heike

Hirsch-Kissen und Rentier-Windlicht gibt es im Schmiedegarten-Shop (Karton wird mitgeliefert 😁).

Samstag, 1. Dezember 2018

1. Dezember


Das heißt, das Weihnachtsfest steht bevor, mit all den dazugehörigen Aktivitäten. Der Kalender ist voller als sonst, Geschenke wollen besorgt werden und das Haus soll weihnachtlich geschmückt werden. Wie immer kommt das alles ganz unverhofft und plötzlich und man ist schnell versucht, sich von all dem Trubel und der Hektik mitreißen zu lassen.



Das Haus in ein Weihnachtswunderland zu verwandeln, mag ich schon lange nicht mehr. Allein schon der Gedankte, dass nach dem Fest alles wieder weggeräumt und verpackt werden muss, hält mich davon ab, allzu tief in den Kisten mit der Weihnachtsdeko zu wühlen.

Um eine heimelige Atmosphäre zu schaffen, braucht es ja auch mehr als nur schöne Deko. Ein knisterndes Feuer im Ofen, der Duft von Plätzchen oder weiche Decken und Felle, die dazu einladen, es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen. Euch fällt dazu bestimmt noch einiges mehr ein.



Das Tischchen im Flur ist immer der Jahreszeit entsprechend dekoriert, jetzt also winterlich. Ein Korb mit Zapfen, ein entwurzeltes Tannenbäumchen, ein paar Sterne, ein bisschen Silberglitzer und Lichterglanz in Form von kleinen Lichterketten.


Die kleine Tanne steht in einem Glas mit Wasser, für das ich aus dicker grauer Wolle einen passenden Pullover gestrickt habe.



Der alte Bilderrahmen brauchte auch mal wieder ein neues Outfit. Dort wächst nun ein kleiner Tannenwald. Ganz ohne Lametta.



Ein paar Tännchen wanderten in die alte Bierkiste. Dort habe ich auch eine Lichterkette reingefriemelt, was mir nun gar nicht so gefällt. Aber der Liebste findet es schön und deshalb lass ich es so.



Statt Adventskranz gibt es dieses Jahr ein Tablett mit Kerzen. Drei Stück reichen uns völlig, allzu oft werden wir sie sicher nicht anzünden. Irgendwie ist das nicht unser Ding, offenes Feuer im Haus zu beaufsichtigen.
Zu den Kerzen gesellt sich ein Lärchenast mit wunderschönen Flechten. Der fiel mir beim letzten Waldspaziergang in die Hände. Das Minihagebuttenrot passt so gut dazu, dass ich da glatt meine Abneigung gegenüber dieser Farbe vergessen habe.





Und das wars auch schon mit meiner "Weihnachtsdeko", die ja eigentlich eher winterlich daher kommt.

Ich könnte mich nun der Geschenkesuche widmen, befürchte aber, dass ich wie jedes Jahr ganz bis zum Schluss dafür brauchen werde. Aber die Erfahrung sagt mir, dass es irgendwie schon klappen wird und bisher immer für jeden ein Geschenk unterm Baum lag. Am Ende ist alles gut 😁.




Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende und einen schönen ersten Advent.

Liebe Grüße
Heike