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Mittwoch, 13. Juli 2022

Mohnblüte

Letzte Woche haben wir es endlich geschafft, den Picknickkorb zu packen und zur Mohnblüte nach Germerode zu fahren. Rund um das Dorf wird Schlafmohn angebaut. Das ist schon eine Attraktion und um viele Menschen anzulocken, hat man nach 2 Jahren Coronapause nun wieder das volle Unterhaltungsprogramm angeboten.




Aber abends an einem Wochentag bei mäßig tollem Wetter waren wir fast allein unterwegs auf dem Rundweg, der an den Feldern entlang und auch mal mitten durch führt.






Hier und da gibt es hübsche Fotopunkte und dem Bett im Kornfeld konnte ich natürlich nicht widerstehen.







Wer es noch nicht gemacht hat, muss mir jetzt einfach glauben: Durch ein Feld hindurch zu gehen ist sehr sehr viel schöner als nur daran entlang zu laufen (natürlich nur, wenn es auch einen Weg hindurch gibt).




Es gibt dort nicht nur die Schlafmohnfelder, sondern auch viele Wildblumenwiesen. Jede mit einer anderen Zusammenstellung der Blumen. Bei einigen musste ich meine Such-App befragen. Oder hättet ihr zum Beispiel Rattenschwanz-Rettich erkannt?












Jetzt fehlen noch die spektakulären Bilder der blühenden Schlafmohnfelder, nicht wahr? Hab ich leider nicht, wir waren nämlich zu spät, es gab nur noch ganz wenige letzte Blüten. Aber ganz ehrlich, die Wildblumenwiesen sind sehr viel schöner. Und außerdem mag ich am Mohn am liebsten die Samenkapseln. Davon gab es jede Menge.







Ein Mohnpüppchen habe ich natürlich auch wieder gemacht und wer doch gerne noch blühende Mohnfelder sehen möchte, schaut in diesem Post oder in diesem. 




Liebe Grüße

Heike



Donnerstag, 6. Januar 2022

Auf ein Neues

Still und leise ist das neue Jahr nun schon 6 Tage alt. Das Wetter hatte einen voreiligen Frühlingsstart gewagt, es sich dann aber doch wieder anders überlegt. Nun blühen die ersten Haselsträucher und ein paar Winterlinge haben ihre gelben Blüten aus der Erde gestreckt. 



Die Summer-Drummer-Alliums haben schon wieder im Spätherbst ausgetrieben, so wie im Jahr zuvor. Ich habe beschlossen, sie dieses Mal nicht vor dem Frost zu schützen und hoffe einfach mal, dass sie wissen, was sie tun.



Unser Weihnachtsbaum hat es tatsächlich bis ins neue Jahr geschafft. Das ist mir schon ewig nicht passiert. Die umwickelten Ringe liegen noch auf dem Balkon. Ich würde sie ja gern eine Weile irgendwo aufhängen, suche aber noch nach einem Platz.



Das Weihnachts-Blingbling vom Flur ist wieder im Schrank verstaut. Der Lichterkranz darf noch bleiben. In dieser Zeit zählt jedes kleine Licht. Zapfen und Sterne bleiben auch noch. Das Bild ist wieder zurück. Ich mag es, wenn die Deko nicht komplett verschwindet, sondern sich mit den Jahreszeiten verändert.




Unser Neujahrs-Spaziergang führte zu einem kleinen Baggersee. Obwohl der ganz und gar nicht abgelegen liegt, ist da ein Biber (vielleicht auch eine ganze Familie) sehr aktiv und hat schon mehrere Bäume "gefällt". Das ist schon beeindruckend.





Heute war es wunderbar sonnig. Während Frieda faul auf dem Sofa rumgelümmelt hat, habe ich den Nachmittag im Garten verbracht. Morgen soll es wieder regnen. Aber das muss ja auch sein.





Liebe Grüße

Heike


Verlinkt zur Gartenglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang.

Donnerstag, 8. Juli 2021

Unbeständig

Dieses Wort trifft gerade auf vieles zu. Besonders natürlich auf das Wetter. Es überrascht uns fast täglich mal mit plötzlichen Regenfällen, gern auch mit Blitz und Donner. Die Sonne zeigt sich eher selten.




Unbeständig ist auch das ganze Drum und Dran dieser Pandemie. Man müsste sich eigentlich daran gewöhnt haben, dass es ständig neue Wendungen, Erkenntnisse und Maßnahmen zur Eindämmung gibt. Aber eigentlich ist es nur noch nervig.

Unbeständig sind gerade auch die Posts hier im Blog. Dabei stapeln sich hier gefühlt drölfzigtausend Bilder aus dem Garten. Die meisten sind schon wieder überholt, denn dank der üppigen Wasserversorgung wächst hier alles schneller als man gucken kann.




Bis ich den Wust geordnet habe, gibt es heute mal wieder Bilder von den Mohnfeldern am Meißner. Jedes Jahr ist das ein Ausflugsziel für uns. So ein blühendes Feld in Pink ist einfach immer wieder zauberhaft.




Ohne Corona gäbe es auch Wege durch die Felder, schöne Fotopunkte, Gastronomie, Planwagenfahrten und vieles mehr. Ohne das Rahmenprogramm ist es aber auch sehr schön und unser Abendessen haben wir uns mitgebracht.




Noch schöner als die Blüten finde ich ja die dicken Samenkapseln.




Das ist jetzt schon Tradition: Jedes Jahr mach ich ein Mohnpüppchen.




Der Mohn wird natürlich nicht nur angebaut, um die Besucher zu erfreuen. Die Samen werden zu allerlei Produkten verarbeitet.




Wir fanden ein idyllisches Plätzchen mit einer Bank und mit dieser Aussicht haben wir dann unser Abendbrot verspeist. 




Nächstes Jahr wieder.

Liebe Grüße

Heike






Samstag, 10. Oktober 2020

Ein Streifen Oktobergold

Nachdem die Felder entlang der Straße zum Nachbardorf abgeerntet waren, wurde dort eine Mischung aus verschiedenen Pflanzen ausgesät, darunter auch Sonnenblumen. Ich sah schon die gelb leuchtenden Felder vor mir. Aber kaum begannen die Sonnenblumen mit der Knospenbildung, wurde alles abgemäht. Aus der Traum. Aber ein schmaler Streifen blieb stehen. Ein dickes Danke an den, der ein Herz für die Blumen, die Insekten und die Menschen hatte.



Die Sonnenblumen blühen nun. Ich sehe sie im Vorbeifahren und sogar vom Hof aus.



Die letzten Tage waren grau und regnerisch, aber heute zeigte sich endlich mal die Sonne. Eine gute Gelegenheit, sich den goldenen Streifen mal aus der Nähe anzuschauen.





Einige Hummeln und Bienen waren noch unterwegs, aber längst nicht so viele wie im Sommer. 



Sonnenblumen im Sonnenschein. Wäre der Wind nicht ziemlich frisch gewesen, hätte ich glatt vergessen können, dass kein Sommer mehr ist. Aber man darf ja mal träumen.



Ich hoffe, den Sonnenblumen bleibt noch einige Zeit, bevor der Frost oder der Mäher der goldenen Pracht ein Ende macht,



Ich wünsche euch einen oktobergoldenen Sonntag.

Liebe Grüße

Heike


Verlinkt zur Herbstglück-Linksammlung von Loretta und Wolfgang.


Sonntag, 20. September 2020

Urlaub so und so

Zwei Wochen Urlaub sind gerade verflogen wie nichts, dabei hatte ich sie voll mit Aktivitäten gepackt. Der Wettergott meinte es gut mit uns und hat noch einen ordentlichen Nachschlag Sommer geliefert.



In der ersten Urlaubswoche haben wir an der Ostsee unser Meerweh kuriert (sofern sich das überhaupt  kurieren lässt). Meer und Sonne, mehr braucht es nicht. Wir sind viele Kilometer am Strand entlang gelaufen und haben uns Rostock, Warnemünde, Kühlungsborn und Wismar angesehen. Und da wir direkt neben dem Gespensterwald in Nienhagen gewohnt haben, haben wir dort fast jeden Abend den Sonnenuntergang beobachtet. 





Die zweite Woche habe ich dann unserem Haus gewidmet. Als die Maler letztes Jahr für einen neuen Anstrich gesorgt haben, habe ich spontan beschlossen, den Sockel selbst zu streichen. Ist doch keine große Sache und ratzfatz erledigt. Ich hätte es besser wissen müssen. So ein altes Haus hat immer ein paar Überraschungen parat und so verbarg sich stellenweise hinter einem oberflächlich betrachtet intakten Anstrich bröseliger Fugenmörtel.




Nach einer Woche Schufterei habe ich jetzt Fuß und Knie und Bein vom Hocken, Bücken und Knien. Dazu Hand und Ellbogen und Arm vom Entfernen loser Farbe, auskratzen von bröseligem Mörtel, ausfugen der Fugen, grundieren und streichen. Ich bin noch längst nicht fertig. Also ich schon, aber das Haus noch nicht. Was freue ich mich, morgen wieder ins Büro zu dürfen.

Zum Glück ist im Garten noch nichts zu tun, außer die eine und andere Pflanze vor dem Verdursten zu retten. Nur 2,5 Liter Regen pro Quadratmeter in diesem Monat. Der Boden ist staubtrocken, da macht es keinen Sinn, Stauden zu teilen oder neu zu pflanzen.




In der Schmiede ist heute ein neuer Drache entstanden Auf dem Foto oben steht er vor der einen bisher fertig gestrichenen Wand. Er wird nicht hier bleiben, musste aber natürlich ein längeres Fotoshooting über sich ergehen lassen.



Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Liebe Grüße

Heike

Dienstag, 1. September 2020

War's das schon?

Als es im August dann doch noch so richtig sommerlich wurde, hab ich es etwas ruhiger angehen lassen. Hab mich diesem trägen Sommergefühl hingegeben. Ich kann mich kaum erinnern, was ich so gemacht habe, nicht sehr viel glaube ich und Posts gab es hier auch keine. 



Ganz plötzlich war das Sommerfeeling aber wieder weg und alle reden vom Herbst. Ich bin etwas verschnupft deswegen. Das war eindeutig zu wenig Sommer dieses Jahr. Ende August schon so kühl, das geht ja gar nicht. Gerade in diesem Ausnahmejahr hätte ich mir einen ganz langen Sommer gewünscht. Noch ein paar kleine feine Konzerte open air, Treffen mit Freunden im Freien mit Abstand und viel frischer Luft, Flohmärkte und Gartenfeste draußen, das geht ja trotz Corona bis jetzt ganz gut. Ach, und dann wollen wir ja noch eine Woche an die Ostsee, ich hatte das bisher als Sommerurlaub betrachtet. Also, da muss noch ein wenig Sommer kommen.



Wir haben viele Abendspaziergänge gemacht in diesem Sommer. Am liebsten da, wo wir den Sonnenuntergang erleben konnten, also auf den Höhen ums Dorf herum oder unten im großen Tal. 



Im Tal, an einem blumengesäumten Weg entlang der Fulda, entdeckten wir im Frühjahr eine Bank, von der man den perfekten Blick auf die untergehende Sonne hat. Dort trinken wir im Sommer mal einen Sundowner, nahmen wir uns vor. Das fiel uns erst kürzlich wieder ein. Wir rechneten kurz nach, 5 Minuten mit dem Auto, 15 Minuten laufen bis zur Bank, ja das war zu schaffen bis zum Sonnenuntergang. Allerdings hatten wir nicht bedacht, dass wir hier im Mittelgebirge leben und die Sonne schon vor der offiziellen Sonnenuntergangszeit hinter einem Berg verschwand. Der Sekt hat aber trotzdem geschmeckt und bei unserem nächsten Versuch waren wir dann auch früh genug. Man ist ja lernfähig.







Ich habe viele Fotos gemacht auf unseren Spaziergängen. Ein paar davon lass ich euch hier. 








Es ist ein bisschen magisch, wenn Herr und Frau Schwan sich still und friedlich auf die Nacht vorbereiten.









Liebe Grüße

Heike