Mittwoch, 25. April 2018

Kirschblütenweiß

Wie jedes Jahr wünsche ich mir, dass der Frühling sein Programm nicht in so einem irrwitzigen Tempo abspult. Ich habe den Eindruck, es geht jedes Jahr schneller. Kaum entdeckt man neue Blüten, sind sie auch schon wieder verblüht. 
Und so haben wir den letzten Sonntag genutzt, um nicht weit von hier ein kleines Städtchen zu besuchen, das von Kirschenplantagen umgeben ist. Die Zeit der Kirschenblüte ist ja leider auch nur kurz. Im letzten Jahr hat der Frost die Blüten zerstört. Ich habe den Eindruck, die Natur will das in diesem Jahr wieder wettmachen. 














Die Bienen haben gerade eine ziemlich stressige Zeit, befürchte ich. Hoffentlich schaffen sie die zahlreichen Blüten und es gibt im Sommer viele leckere Kirschen zu ernten.

Liebe Grüße
Heike

Montag, 23. April 2018

Happy Birthday Frieda

Das Katzenmädchen wird heute tatsächlich schon 1 Jahr alt. Seit sie vor 9 Monaten bei uns eingezogen ist, hatten wir ganz viel Spaß zusammen.




Frieda ist immer noch sehr neugierig und muss überall ihre Nase reinstecken. Sie könnte ja was verpassen.

Was ist da drin?


Das muss ich mal genauer untersuchen!

Alles klar! Neugier befriedigt.





Von hoch oben hat man einen guten Überblick über den Garten.




Auch das Innere der großen Buchskugeln scheint sehr spannend zu sein. Dass sie da keine Löcher reinmachen soll, müssen wir noch ausdiskutieren.



Wir haben heute eine wilde Geburtstagsparty gefeiert. 
Hoffentlich haben wir morgen keinen Kater 😸

Gute Nacht und liebe Grüße
Heike

Samstag, 21. April 2018

Alle Jahre wieder

Am Gemüsegarten gibt es eine schmale Blumenrabatte. Seit ich denken kann, blühen dort im Frühjahr Tulpen. Schon mehr als 50 Jahre also blühen sie in rot und gelb und ganz oft rot-gelb gemustert. Jedes Jahr anders und mal sind es viele, mal wenige.




Diese Bilder sind von 2008. Es gab viele Tulpen in rot und gelb.
Ich dachte eigentlich, ich hätte die Tulpen jedes Jahr fotografiert und könnte jetzt zeigen, wie unterschiedlich sie von Jahr zu Jahr geblüht haben. Habe ich aber offensichtlich nicht. Ich habe alle Fotoordner durchgesehen. Die nächsten Bilder sind 2015 entstanden.


Auch in dem Jahr blühten viele in gelb und in rot. 



Schade, dass ich nicht mehr Bilder habe. Ich erinnere mich genau, dass hin und wieder eine Tulpenblüte zur Hälfte gelb und zur Hälfte rot war. Auf dem obigen Bild von 2016 blühten viele Tulpen rot-gelb gemischt.


In diesem Jahr gibt es nur eine richtig gelbe Blüte. Dafür aber viele gemusterte, die mir eigentlich am besten gefallen.




Und hier habe ich doch noch ein Bild von 2006 gefunden. Da gab es mehr gelb als rot. Die pinken Bergenien passen nicht wirklich gut dazu. Sie gibt es aber schon längst nicht mehr. Und auch der große Lavendelbusch ist Geschichte. Um so mehr erstaunt es mich, wie robust diese alten Tulpen sind, die mich schon mein Leben lang begleiten. Zum Glück gibt es im Gemüsegarten keine Wühlmäuse, die ja im Rest des Gartens jede Tulpenzwiebel auffressen. Die Chancen stehen also gut, dass uns die alten Tulpen noch lange mit ihren Blüten erfreuen.



Liebe Grüße
Heike

Verlinkt zur Gartenglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang.

Samstag, 14. April 2018

Bin wieder da

Kurz vor Ostern sind wir Richtung Süden gereist, um den Frühling zu suchen. Das ist uns ganz gut gelungen. Als wir zurück kamen, war dann (und ist es noch) im Garten so viel zu tun, dass ich das Gefühl habe, wir waren mindestens sechs Wochen lang weg. Nun sind zumindest schon mal die Rasenflächen neu eingesät, die beim Pflastern des Hofs Schaden genommen hatten. Der gestrige Dauerregen hat dafür gesorgt, dass wir sicherlich ein paar Tage nicht gießen müssen. Ich habe noch einen kleinen Weg vom Hof zum Kompostplatz gepflastert und die neuen Blumenbeete am Hof hübsch gemacht. 
Bis der Garten wieder vorzeigbar ist, wird es wohl noch etwas dauern. Und deshalb zeige ich euch heute ein paar Bilder unserer Reise.

Erste Station war Venedig. Den Frühling haben wir da nicht gefunden. Gerade als wir uns eingeredet hatten, dass Regen den morbiden Charme der Stadt noch unterstreicht, ließ sich am zweiten Tag doch noch die Sonne blicken. Und ja, Venedig ist auch bei Sonnenschein ganz wunderbar.



Aber als wir am Abend mit dem schwimmenden Hotel durch die Lagune von Venedig fuhren, war es ziemlich kalt.



Wir fuhren Richtung Kroatien. Auf der Halbinsel Istrien haben wir die Städtchen Rovinj und Porec besucht. Sehr schön, aber so richtig Frühling war da auch noch nicht.




In Split hat es erst mal kräftig geregnet, bevor dann doch noch die Sonne die Wolken vertrieb. Wir haben die Altstadt besucht, die in einen alten Kaiserpalast hineingebaut wurde. Von einem Aussichtslokal hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt und den Hafen.



In Dubrovnik haben wir dann endlich den Frühling gefunden. Bei schönstem Sonnenschein sind wir auf der imposanten Stadtmauer einmal um die Altstadt herumgelaufen. Eine wunderschöne Stadt, der man zum Glück nicht mehr anmerkt, dass sie vor 25 Jahren zur Hälfte zerstört war.







Auf Korfu haben wir bei einer Bustour die Insel und die Hauptstadt erkundet. Hier blühten überall bunte Blumen. Die Olivenernte war gerade vorbei, aber Zitronen, Orangen und Kumquats hingen auf den Bäumen.




Von dem kleinen Hafen Katakolon in Griechenland aus hätten wir das antike Olympia besuchen können. Das haben wir aber schon vor 30 Jahren gemacht. Geändert hat sich da sicher nichts und deshalb sind wir auf den nahen Berg gewandert und haben die menschenleere Ruhe zwischen den vielen Olivenbäumen genossen. 



Das Kussmundschiff hat uns dann übers Mittelmeer nach Malta gebracht. Die Hauptstadt Valetta haben wir ausgiebig zu Fuß erkundet. Die Stadt ist von einer wehrhaften Mauer umgeben und liegt recht spektakulär auf einer Landzunge.



Unser nächstes Ziel war Palermo auf Sizilien. Die Stadt, die mich am meisten überrascht hat. Sie ist nämlich weder schmutzig noch hässlich, sondern bietet eine Menge Sehenswürdigkeiten, tolle Lokale, einen quirligen Markt und ganz viel Geschichte. 




Nach einem Tag auf See sind wir dann am Ziel der Reise angekommen, im Hafen von Palma de Mallorca. Wir hatten noch Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel, bevor wir die Heimreise angetreten haben.




Zum Schluss habe ich dann doch noch ein Bild aus dem Garten. Hier und da sieht es auch ohne mein Zutun doch schon ganz hübsch aus 😉.



Ich wünsche euch ein sonniges Frühlings-Wochenende.
Liebe Grüße
Heike

Mittwoch, 28. März 2018

Dem Frühling entgegen

Wir machen uns auf Richtung Süden, um den Frühling zu suchen. Irgendwo dort muss der sich doch rumtreiben. Falls wir ihn finden, werden wir ihn natürlich auf schnellstem Weg Richtung Norden schicken. Er hat jetzt genug rumgetrödelt, nicht wahr?


Hier gibt es also eine kleine Pause. Haus, Garten und die Friedakatze sind in guten Händen. 

Ich wünsche euch deshalb heute schon ein wunderbares Osterfest und viel Spaß beim Eier färben, suchen, werfen und essen.



Liebe Grüße
Heike


Sonntag, 25. März 2018

Die Hasen sind los

Gestern haben wir die Kugelakazie zurückgeschnitten. Beim Zerkleinern der Äste entdeckte ich plötzlich zwei kleine Hasen.


Ich musste Ihnen nur noch die Äuglein öffnen und die Barthaare richten und schon schauten sie neugierig in die Welt.


Da der Frühling ja immer noch nicht so richtig in die Puschen kommt, habe ich den beiden Langohren schnell noch warme Pullover gestrickt. Nicht, dass sie noch einen Schnupfen bekommen.


Wer jetzt noch nicht glaubt, dass das zwei Hasen sind, schaut doch mal auf die Rückseite. Und? Sind das Hasen oder nicht? 😁



Habt einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Heike

Verlinkt zum Fachwerkhaus im Grünen.

Dienstag, 20. März 2018

Wunsch und Wirklichkeit

Die liegen gerade weit auseinander. Heute ist Frühlingsanfang, aber vom Frühling ist nichts zu sehen.





Statt strahlend blauem Himmel tristes Grau, statt wohligwarmen Temperaturen klirrende Kälte und und statt frischem Grün und bunten Blumen tiefgefrorenes Braun unter weißem Schnee.






Der Garten ist zwar gefrühjahrsputzt (zumindest größtenteils), aber nun ist erst mal wieder Pause angesagt. Düngen macht bei gefrorenem Boden wenig Sinn, Gras sähen auch nicht. Und der Kompost ist ein tiefgefrorener Klotz.







Hier sind die Tage viele Zugvögel gestrandet, hauptsächlich Drosseln und Kiebitze. Sie hocken entkräftet auf den Feldern und finden keine Nahrung. Es ist so traurig, dass man ihnen nicht helfen kann.





Ich habe die Nase voll vom Winter. Und habe auch gar keine Lust, geduldig zu sein. Ich will Frühling!




Liebe Grüße
Heike