Freitag, 23. Oktober 2020

Noch ein bisschen Gold

Goldenes Oktoberwetter gibt es dieses Jahr wohl nur in homöopathischen Dosen. Wenn dann ein Tag so perfekt warm und sonnig ist wie gestern, dann genieße ich das besonders. Meinetwegen hätte es so bleiben können bis zum Frühjahr, aber mich fragt ja keiner.




Im Sonnenschein kommen die bunten Herbstfarben ganz besonders zur Geltung. Die Bäume im Garten, die beiden Akazien, der Apfelbaum, die Quitte und sogar die Felsenbirne, haben noch grüne Blätter, aber die Haselnussbäume am Bach haben sich gelb gefärbt.



Auf die Blüte der namenlosen Aster habe ich mich schon seit dem Sommer gefreut. Ihre Farbe mag ich sehr. Gestern wurde sie belagert von Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und einem Taubenschwänzchen.






Der wilde Wein am Hühnerhaus leuchtet wunderbar rot. Aus den langen Ranken, die jedes Jahr die Haselnussbäume erobern, habe ich mir einige Unterlagen für Kränze gewickelt. Im nächsten Jahr werde ich sie bestimmt brauchen.



Kurz bevor am Abend die Sonne hinter der Scheune verschwindet, bringt sie die puscheligen Blüten des Chinaschilfs zum Leuchten. Das wusste ich nicht, als ich das Gras gepflanzt habe, aber einen besseren Platz hätte ich nicht wählen können. 

Zum Schluss habe ich noch einen Blick über den Gartenzaun. Wer ganz genau hinsieht, kann die Sonnenblumen aus meinem letzten Post entdecken. Sie blühen immer noch.



Nachdem es heute wieder trüb und nass war, gibt es Hoffnung für das Wochenende. So ein bisschen Oktobergold müsste doch noch drin sein, denke ich.


Liebe Grüße

Heike


Verlinkt zur Herbstglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang.

Samstag, 10. Oktober 2020

Ein Streifen Oktobergold

Nachdem die Felder entlang der Straße zum Nachbardorf abgeerntet waren, wurde dort eine Mischung aus verschiedenen Pflanzen ausgesät, darunter auch Sonnenblumen. Ich sah schon die gelb leuchtenden Felder vor mir. Aber kaum begannen die Sonnenblumen mit der Knospenbildung, wurde alles abgemäht. Aus der Traum. Aber ein schmaler Streifen blieb stehen. Ein dickes Danke an den, der ein Herz für die Blumen, die Insekten und die Menschen hatte.



Die Sonnenblumen blühen nun. Ich sehe sie im Vorbeifahren und sogar vom Hof aus.



Die letzten Tage waren grau und regnerisch, aber heute zeigte sich endlich mal die Sonne. Eine gute Gelegenheit, sich den goldenen Streifen mal aus der Nähe anzuschauen.





Einige Hummeln und Bienen waren noch unterwegs, aber längst nicht so viele wie im Sommer. 



Sonnenblumen im Sonnenschein. Wäre der Wind nicht ziemlich frisch gewesen, hätte ich glatt vergessen können, dass kein Sommer mehr ist. Aber man darf ja mal träumen.



Ich hoffe, den Sonnenblumen bleibt noch einige Zeit, bevor der Frost oder der Mäher der goldenen Pracht ein Ende macht,



Ich wünsche euch einen oktobergoldenen Sonntag.

Liebe Grüße

Heike


Verlinkt zur Herbstglück-Linksammlung von Loretta und Wolfgang.


Samstag, 3. Oktober 2020

Hallo Oktober

Nun ist er da, der Herbst. September ist für mich ja noch Sommer, aber Oktober ist Herbst, da hilft alles nichts. Wie immer ging das mal wieder viel zu schnell. Vielleicht bin ich aber auch zu langsam.




Immerhin zeigt sich der Herbst noch von seiner netten Seite. Genug Sonne und Wärme, um mit Spaß weiter am Haus herumzumalen und zwischendurch den Garten zu bespaßen. Nachdem es endlich mal geregnet hat, können nun Stauden geteilt und Neues gepflanzt werden. 




Die aktuellen Gartenfarben sind Blau und Violett - Bartblumen und Eisenkraut. Die Insekten freut es. Sogar Taubenschwänzchen kommen nun vorbei, die habe ich im Sommer nicht gesehen.








Die Rispenhortensie "Pinky Winky" macht ihrem Namen alle Ehre. Im Sommer waren die Blüten noch weiß.



Als bisher einziges kleines bisschen Herbstdeko habe ich heute zwei Kürbisse (was sonst) auf die Holzkiste neben der Haustür drapiert. Das ist noch ausbaufähig, aber der graugrüne Kürbis ist schon ein Kunstwerk, nicht wahr?




Liebe Grüße
Heike

Verlinkt zu Loretta und Wolfgang, die das Herbstglück sammeln.

Sonntag, 20. September 2020

Urlaub so und so

Zwei Wochen Urlaub sind gerade verflogen wie nichts, dabei hatte ich sie voll mit Aktivitäten gepackt. Der Wettergott meinte es gut mit uns und hat noch einen ordentlichen Nachschlag Sommer geliefert.



In der ersten Urlaubswoche haben wir an der Ostsee unser Meerweh kuriert (sofern sich das überhaupt  kurieren lässt). Meer und Sonne, mehr braucht es nicht. Wir sind viele Kilometer am Strand entlang gelaufen und haben uns Rostock, Warnemünde, Kühlungsborn und Wismar angesehen. Und da wir direkt neben dem Gespensterwald in Nienhagen gewohnt haben, haben wir dort fast jeden Abend den Sonnenuntergang beobachtet. 





Die zweite Woche habe ich dann unserem Haus gewidmet. Als die Maler letztes Jahr für einen neuen Anstrich gesorgt haben, habe ich spontan beschlossen, den Sockel selbst zu streichen. Ist doch keine große Sache und ratzfatz erledigt. Ich hätte es besser wissen müssen. So ein altes Haus hat immer ein paar Überraschungen parat und so verbarg sich stellenweise hinter einem oberflächlich betrachtet intakten Anstrich bröseliger Fugenmörtel.




Nach einer Woche Schufterei habe ich jetzt Fuß und Knie und Bein vom Hocken, Bücken und Knien. Dazu Hand und Ellbogen und Arm vom Entfernen loser Farbe, auskratzen von bröseligem Mörtel, ausfugen der Fugen, grundieren und streichen. Ich bin noch längst nicht fertig. Also ich schon, aber das Haus noch nicht. Was freue ich mich, morgen wieder ins Büro zu dürfen.

Zum Glück ist im Garten noch nichts zu tun, außer die eine und andere Pflanze vor dem Verdursten zu retten. Nur 2,5 Liter Regen pro Quadratmeter in diesem Monat. Der Boden ist staubtrocken, da macht es keinen Sinn, Stauden zu teilen oder neu zu pflanzen.




In der Schmiede ist heute ein neuer Drache entstanden Auf dem Foto oben steht er vor der einen bisher fertig gestrichenen Wand. Er wird nicht hier bleiben, musste aber natürlich ein längeres Fotoshooting über sich ergehen lassen.



Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Liebe Grüße

Heike

Freitag, 4. September 2020

Was läuft da falsch?

Vor kurzem hatte Blogger die Idee, das ganze System mal kräftig durcheinanderzuwirbeln, neu zusammenzusetzen und dann wäre alles neu und toll und überhaupt. Ich kann so was ja gar nicht leiden, schon gar nicht, wenn dann nämlich nicht alles toll ist. Wenn mein Blog nun merkwürdig aussieht, liegt das an Blogger oder ich mache etwas falsch. Dann habe ich aber keine Ahnung, was nun falsch läuft.



Wenn die Bildgröße für die PC-Ansicht passt, dann sind die Bilder auf dem Smartphone zu groß oder in die Länge gezogen. Und auch die Schrift ist nicht so, wie sie soll. Das macht so grad keinen Spaß mehr.


Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier Rückmeldung bekomme, wie ihr meinen Blog seht. Und wenn mir jemand sagen kann, was ich hier falsch mache oder wie man Blogger überlisten kann, dann wäre das super.


Die Bilder sind hier nur Versuchskaninchen. Die ersten beiden sind "extragroß" und das letzte "groß".


Liebe Grüße

Heike




Dienstag, 1. September 2020

War's das schon?

Als es im August dann doch noch so richtig sommerlich wurde, hab ich es etwas ruhiger angehen lassen. Hab mich diesem trägen Sommergefühl hingegeben. Ich kann mich kaum erinnern, was ich so gemacht habe, nicht sehr viel glaube ich und Posts gab es hier auch keine. 



Ganz plötzlich war das Sommerfeeling aber wieder weg und alle reden vom Herbst. Ich bin etwas verschnupft deswegen. Das war eindeutig zu wenig Sommer dieses Jahr. Ende August schon so kühl, das geht ja gar nicht. Gerade in diesem Ausnahmejahr hätte ich mir einen ganz langen Sommer gewünscht. Noch ein paar kleine feine Konzerte open air, Treffen mit Freunden im Freien mit Abstand und viel frischer Luft, Flohmärkte und Gartenfeste draußen, das geht ja trotz Corona bis jetzt ganz gut. Ach, und dann wollen wir ja noch eine Woche an die Ostsee, ich hatte das bisher als Sommerurlaub betrachtet. Also, da muss noch ein wenig Sommer kommen.



Wir haben viele Abendspaziergänge gemacht in diesem Sommer. Am liebsten da, wo wir den Sonnenuntergang erleben konnten, also auf den Höhen ums Dorf herum oder unten im großen Tal. 



Im Tal, an einem blumengesäumten Weg entlang der Fulda, entdeckten wir im Frühjahr eine Bank, von der man den perfekten Blick auf die untergehende Sonne hat. Dort trinken wir im Sommer mal einen Sundowner, nahmen wir uns vor. Das fiel uns erst kürzlich wieder ein. Wir rechneten kurz nach, 5 Minuten mit dem Auto, 15 Minuten laufen bis zur Bank, ja das war zu schaffen bis zum Sonnenuntergang. Allerdings hatten wir nicht bedacht, dass wir hier im Mittelgebirge leben und die Sonne schon vor der offiziellen Sonnenuntergangszeit hinter einem Berg verschwand. Der Sekt hat aber trotzdem geschmeckt und bei unserem nächsten Versuch waren wir dann auch früh genug. Man ist ja lernfähig.







Ich habe viele Fotos gemacht auf unseren Spaziergängen. Ein paar davon lass ich euch hier. 








Es ist ein bisschen magisch, wenn Herr und Frau Schwan sich still und friedlich auf die Nacht vorbereiten.









Liebe Grüße

Heike





Sonntag, 16. August 2020

Sonntagmorgen im Garten

Das Licht am Morgen, dieser Kontrast von noch Schatten und schon Sonne, ist ganz besonders schön. Im Schatten ist es noch angenehm frisch. Ein Schritt weiter, in der Sonne, puhh ... das wird wieder heiß heute. 


Dass es in diesem Sommer noch eine Hitzewelle gibt, damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet. Ich mag es ja warm, aber dass dann immer gleich alles vertrocknet im Garten, trübt die Freude am Sommerwetter doch sehr. Die letzten 4 Tage mit gelegentlichen Schauern brachten hier gerade mal knapp 6 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist so gut wie nix.



Das Beet, das ich im Frühjahr größtenteils neu bepflanzt habe, kommt mit dem Wetter gut klar. Seit der Apfelbaum weg ist, bekommt es sehr viel Sonne, entsprechend habe ich die Pflanzen ausgewählt. Das Federgras sind Sämlinge aus dem Apfelbaumbeet. Auch Eisenkraut (Verbena bonariensis), Duftnesseln und Kugeldisteln haben sich im Garten selbst ausgesät und haben hier einen neuen Platz bekommen.


 

Die Schafgarbe "Terracotta" ist neu. Sie blühte zunächst, wie der Name sagt in einem wunderschönen Terracottaton, verblasste dann zu senfgelb und hellgelb und wird nun langsam braun. Ich überlege, ob ich sie nun zurückschneide.




Die zarten Blüten des Tropfengrases (Sporobolus heterolepis) könnte man fast übersehen. Das machen sie aber wett, indem sie ganz wunderbar duften.



Bevor es nun wieder richtig heiß wird, hier noch ein paar Bilder aus dem morgenfrischen Garten.








Ich wünsche euch einen herrlichen Sommer-Sonntag, vielleicht gibt es auch noch ein bisschen Regen, das wäre schön.

Liebe Grüße

Heike