Samstag, 19. August 2017

Mach es wie die Sonnenuhr ...

... zähl die schönen Stunden nur. Das ist wohl  d a s  Motto für diesen Sommer. Die Sonnenstunden zwischen all den Regenschauern sind rar. Und so hat es gestern auch nur dazu gereicht, einen Hortensienblüten-Kranz zu binden und ein paar Fotos zu machen.


Der Kranz entstand, weil ich eine Annabelle-Hortensie entfernt habe. Ich bin es leid, sie immer hochbinden zu müssen. Auch die gefülltblühende Annabelle liegt am Boden. Ihre Stengel sind viel zu zart. Die Stiele, die ich aufgerichtet und gestützt habe, sind abgeknickt. 



Sie bekommt eine letzte Chance in einem Kübel. Ihre Blüten sind sehr schön und ich habe begonnen, sie in Vasen und Gefäße zu verteilen.



Und hier stehen schon die Nachfolger bereit. 



Zum Pflanzen ist das Wetter immerhin prima geeignet. Ich habe mich für Rispenhortensien entschieden. Die sind doch wesentlich standfester.


Ein paar Gräser sind mir auch noch in den Einkaufswagen gehüpft. Sie sind mit ihren filigranen Blüten ein schöner Blickfang im Garten.





Der asiatische Knöterich hat sich zuverlässig wieder selbst ausgesät. Seine pinken Blütenrispen schaukeln über dem Beet. Und zumindest das sieht doch sehr sommerlich aus.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Heike


Mein Gartenglück schicke ich zum Fachwerkhaus im Grünen.

Samstag, 12. August 2017

Neues von Frieda

Das wird heute nichts mehr mit dem Sommer. Also erzähl ich euch mal ein bisschen von Frieda.


Das kleine Katzenmädchen ist schon ein ganzes Stück gewachsen. Ebenso ihre Neugier und Abenteuerlust. 

Wir beide haben einige gemeinsame Interessen. Zum Beispiel Handarbeiten. Ohne Friedas tatkräftige Hilfe wäre mein Häkeltuch noch lange nicht fertig.



Gärtnern mag sie auch. So hat sie begonnen, die Zimmerpflanzen umzutopfen. Sie hat auch schon neugierige Blicke in den Garten geworfen. Das wird ein Spaß, wenn sie erst nach draußen darf und mir bei der Gartenarbeit helfen kann.



Dekorieren ist auch ganz ihr Ding. Sie hat unsere Fenster mit niedlichen kleinen Katzenpfoten-Abdrücken verziert. Das ist ein neuer Trend und sollte auf keinen Fall weggeputzt werden 😁.



Zwischen all den aufregenden Aktivitäten muss ab und zu aber auch ein kleines Päuschen sein. Dass sie eigentlich nicht aufs Sofa soll, ignoriert sie völlig. Irgendwie ist unsere Erziehungsfähigkeit im Laufe der Jahre etwas eingerostet.  Und farblich passt Frieda ja perfekt aufs Sofa.




Wenn sie mal aufhört, vor dem PC immer einzuschlafen, wird vielleicht auch noch eine Bloggerin aus ihr. Wer weiß?






Und nun nehmen wir uns ein Beispiel an Frieda und machen es uns im Körbchen auf dem Sofa gemütlich.

Liebe Grüße
Heike

Samstag, 5. August 2017

Lieblingsplatz

In letzter Zeit wurde hier und da erzählt von Lieblingsplätzen im Garten. Idealerweise gibt es dort eine Sitzgelegenheit. Der große Tisch unterm Apfelbaum, die Bank hinten im Garten oder die bequemen Korbsessel im Pavillon. Einer meiner Lieblingsplätze ist der überdachte Platz vor dem alten Hühnerhaus.





Zugegeben, der alte Holzschemel ist nicht sonderlich bequem und natürlich sitze ich auch nicht sehr oft hier. Hauptsächlich ist es ein Zufluchtsort, wenn ich bei der Gartenarbeit mal wieder vom Regen überrascht werde. Das ist mir in letzter Zeit häufiger passiert, auch heute, als ich diese Bilder gemacht habe.



Dort im Trockenen zu sitzen und doch dem Regen ganz nah zu sein, ist ein sehr schönes Erlebnis. Und nicht zu wissen, wie lange die Zwangspause nun dauert und ob ich nicht vielleicht doch schnell ins Haus rennen sollte,  ist eine gute Übung für Geduld und Gelassenheit.




Ich halte dann ein kleines Schwätzchen mit Oskar, der das Hühnerhaus bewacht und immer ein Auge auf die Hühner hat 😉.




















Liebe Grüße
Heike

Verlinkt zur Gartenglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang.

Sonntag, 30. Juli 2017

Gartenglück

Der Sommer ist zurück. Gestern gab es endlich wieder eine fröhliche Kaffeerunde unterm Apfelbaum. Das ist doch so viel schöner als mal eben schnell in Gummistiefeln und Regenjacke durch den Garten zu huschen, um eine Gurke und ein paar Kräuter fürs Abendessen zu holen.


Der Garten hat die sommerliche Auszeit mit übermäßiger Bewässerung und die Abwesenheit der Gärtnerin erstaunlich gut überstanden.





Entgegen der kürzlichen Meldung, dass es kaum noch Insekten gibt, wird der Sommerflieder von sehr vielen Schmetterlingen besucht.





Auch sonst summt und brummt es überall. Leider gibt es dieses Jahr aber auch sehr viele Wespen. Unsere Kaffeerunde gestern konnten wir retten, indem wir in zwei kleinen Schalen Kaffeepulver verbrannt haben. Das hat die meisten Wespen vertrieben. 

Wahrscheinlich zur Himbeerhecke. Denn dort fressen sie alle Himbeeren, die angefangen zu reifen. 
Ein paar Triebe habe ich jetzt in Säckchen gepackt, die wir aus alten Fliegennetzen genäht haben. Ich hoffe, wir bekommen dadurch auch mal ein paar Himbeeren.


Auch einen Teil der Weintrauben werden wir jetzt so einpacken. Reife Weintrauben mögen die Wespen nämlich auch sehr gerne.







Wir werden uns von den Wespen unser Gartenglück nicht vermiesen lassen. Deshalb schicke ich meinen Beitrag zur Gartenglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang.

Ich wünsche euch einen sonnigen Sommer-Sonntag.

Liebe Grüße
Heike

Mittwoch, 26. Juli 2017

Der Sommer macht Pause und ich mache Switchel

Huhu! Ist da draußen überhaupt noch jemand? Ich habe den Eindruck, dass alle, die nicht das Glück haben, ihren Urlaub in sonnigen Gefilden zu verbringen, sich in ihren Häusern und Wohnungen eingeigelt haben. Der Sommer macht Pause. Ich kann also auch nicht dienen mit inspirierenden Bildern von sonnenverwöhnten Blumenbeeten oder romantischen Abenden auf der Terrasse. Stattdessen Sofa, Wolldecke, Feuer im Kamin und möglichst wenig rausschauen. Wo kommt nur dieser viele Regen her?






Aber es ist erst Juli, da geht sicher noch was mit dem Sommer. Um auf die nächste Hitzewelle vorbereitet zu sein, habe ich heute eine neue Flasche Switchel hergestellt. Kennt ihr dieses neue Getränk schon? Bis solche Neuigkeiten hier auf dem Land ankommen, dauert es ja immer etwas länger 😏.



Switchel ist gesund und lecker. Pur ist es mir allerdings zu bizzelig. Wir trinken es als Schorle mit Mineralwasser verdünnt. So ist es herrlich erfrischend.

Die Herstellung ist ganz einfach:

Man schneidet 100 g Ingwer in Scheibchen und köchelt ihn mit 1,2 l Wasser ca. 2 Minuten lang. Den Ingwer lässt man dann 10 – 60 Minuten ziehen, je nach gewünschter Intensität. Dann gießt man das Wasser ab und mischt es mit 80 ml mildem Apfelessig, 80 ml Honig oder Zucker und 100 ml Zitronensaft. Sobald die Mischung abgekühlt ist, gieße ich sie noch mal durch ein Sieb und bewahre sie im Kühlschrank auf.

Bis der Sommer endlich zurück kommt, nehmen wir uns die kleine Frieda als Vorbild und machen es uns im Haus gemütlich.



 Liebe Grüße
Heike

Freitag, 21. Juli 2017

Ein bisschen hiervon und davon


Bevor jemand denkt, hier dreht sich alles nur noch um Frieda, gibt es heute mal ein paar Deko-Bilder. In den letzten Tagen habe ich ein bisschen umgeräumt im Wohnzimmer. Eins der beiden Fenster, deren Sprossenrahmen immer noch nicht gestrichen sind, hat nun eine neue "Sprosse" bekommen. So sieht es nicht so nackig aus. 



Die großen Blütenbälle vom Sternkugel-Lauch finde ich sehr dekorativ. Da sie sich jahrelang halten, habe ich mittlerweile so einige in der Wohnung verteilt.



Auch an der alten Bierkiste, die ich zu einem Setzkasten umfunktioniert habe, steckt eine. Dazu noch Samenkapseln von Mohn und Jungfer im Grünen, die Rosen aus Eierkarton und ein paar Schneckenhäuser. Solche Deko mit Naturmaterialien mag ich am liebsten.



Der alte Bilderrahmen hat auch endlich mal wieder ein neues Outfit bekommen. Aus der Schrottkiste in der Schmiede habe ich dieses vom Rost zerfressene Stück Blech gefischt. 





Die Pusteblume stammt nicht vom Löwenzahn. Ich habe sie im Wald gefunden und noch nicht herausgefunden, wie die Pflanze heißt. Aber die Samenschirmchen sind kleine Kunstwerke.



Und Frieda? Das kleine Katzenmädchen hat das Haus erobert. Zum Glück mag sie uns und ist mit dem Service zufrieden. Wir dürfen also hier wohnen bleiben ;-)
Das Frieda-Kind ist unglaublich neugierig. Und so entstehen dann so lustige Bilder wie dieses:


Und wenn ich am PC sitze, sieht das oft so aus:


Falls Frieda nicht lieber über die Tastatur spaziert und sich dann vor den Monitor setzt. Für sie ist alles sehr spannend.

Und nun wird es Zeit. Das Katzenkind muss ins Bett.

Liebe Grüße
Heike