Freitag, 21. Juli 2017

Ein bisschen hiervon und davon


Bevor jemand denkt, hier dreht sich alles nur noch um Frieda, gibt es heute mal ein paar Deko-Bilder. In den letzten Tagen habe ich ein bisschen umgeräumt im Wohnzimmer. Eins der beiden Fenster, deren Sprossenrahmen immer noch nicht gestrichen sind, hat nun eine neue "Sprosse" bekommen. So sieht es nicht so nackig aus. 



Die großen Blütenbälle vom Sternkugel-Lauch finde ich sehr dekorativ. Da sie sich jahrelang halten, habe ich mittlerweile so einige in der Wohnung verteilt.



Auch an der alten Bierkiste, die ich zu einem Setzkasten umfunktioniert habe, steckt eine. Dazu noch Samenkapseln von Mohn und Jungfer im Grünen, die Rosen aus Eierkarton und ein paar Schneckenhäuser. Solche Deko mit Naturmaterialien mag ich am liebsten.



Der alte Bilderrahmen hat auch endlich mal wieder ein neues Outfit bekommen. Aus der Schrottkiste in der Schmiede habe ich dieses vom Rost zerfressene Stück Blech gefischt. 





Die Pusteblume stammt nicht vom Löwenzahn. Ich habe sie im Wald gefunden und noch nicht herausgefunden, wie die Pflanze heißt. Aber die Samenschirmchen sind kleine Kunstwerke.



Und Frieda? Das kleine Katzenmädchen hat das Haus erobert. Zum Glück mag sie uns und ist mit dem Service zufrieden. Wir dürfen also hier wohnen bleiben ;-)
Das Frieda-Kind ist unglaublich neugierig. Und so entstehen dann so lustige Bilder wie dieses:


Und wenn ich am PC sitze, sieht das oft so aus:


Falls Frieda nicht lieber über die Tastatur spaziert und sich dann vor den Monitor setzt. Für sie ist alles sehr spannend.

Und nun wird es Zeit. Das Katzenkind muss ins Bett.

Liebe Grüße
Heike




Sonntag, 16. Juli 2017

Familienzuwachs

Fenster putzen, Wäsche waschen, bügeln?  -  Nein, keine Zeit!
Staubsaugen?  -  Bloß nicht, zu laut!
Unkraut jäten? -  Aber doch nicht jetzt!

Hier läuft gerade alles ein bisschen anders, denn


Frieda ist da






Nach fünf haustierlosen Monaten hat das Herz gesiegt und die Vernunft resigniert. Das kleine Katzenmädchen hat unseren Alltagstrott gehörig durcheinandergewirbelt. Sie tobt durchs Haus, hat schon die entlegensten Eckchen erkundet und ist unglaublich neugierig.  Und wir haben schon lange nicht mehr so viel gelacht. Und kaum bemerkt, dass der Sommer irgendwie verschwunden ist. Hat ihn jemand gesehen?




Stillsitzen, damit Frauchen ein schönes Foto machen kann, muss die kleine Frieda noch lernen. Und so manches andere auch. Nein Frieda, auf dem Tisch hast du nichts zu suchen! (Wie ist sie da überhaupt hochgekommen? Und wo steckt sie denn jetzt schon wieder ???)




Ich wünsche euch einen schönen Sonntag
und geh dann mal wieder spielen 🐱

Liebe Grüße
Heike

Samstag, 8. Juli 2017

Country Summer

Ohne viele Worte möchte ich euch heute mitnehmen zu einem Gartenspaziergang. Dort blüht es überall, es summt und brummt und unglaublich viele Vögel wuseln durch den Garten.













Auf der gegenüberliegenden Seite vom Bach sind neue Nachbarn eingezogen. Ich mag sie sehr.














So viele Vögel wie in diesem Sommer hatten wir noch nie im Garten. Amseln, Drosseln, Rotschwänzchen, Bachstelzen und Spatzen haben für jede Menge Nachwuchs gesorgt. Mit fehlt die Zeit und die Geduld, mich für schöne Fotos auf die Lauer zu legen. Deshalb hier nur das vom Amselmännchen mit aufgerolltem Regenwurm. Mit Zoom durchs Fenster fotografiert, also nicht perfekt.




Dank der Vögel haben wir wenig Mücken und auch keine einzige Raupe im Gemüsegarten. Dafür holen sie sich täglich ihren Anteil an der Ernte, nach den Felsenbirnenbeeren und Johannisbeeren haben sie nun die Himbeeren entdeckt. Aber wir teilen gerne mit ihnen.





















Ich wünsche euch ein wunderbares Sommer-Wochenende.

Liebe Grüße
Heike

Meine Bilder schicke ich zur Gartenglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang.

Sonntag, 2. Juli 2017

Sunday Inspiration 49



Zum letzten Mal in diesem Jahr ;-) ein wenig Deko mit den Blüten vom Frauenmantel. 
Ein Kuchen mit Blütenfüllung und als Topping eine Blüte vom Sternkugellauch. Und eine fluffig-leichte Sauce in Omas Sauciere.  Kalorienfrei! Guten Appetit!

Habt einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Heike

Verlinkt zur Gartenglück-Linkparty beim Fachwerkhaus im Grünen
und den Sonntags-Inspirationen bei Eclectic Hamilton

Donnerstag, 29. Juni 2017

Spaziergang durch die Mohnfelder


Eine halbe Autostunde von hier entfernt wird rund um ein kleines Dorf Schlafmohn (Papaver somniferum) angebaut. Das ist für unsere Gegend recht ungewöhnlich und lockt viele Besucher an. Man hat sich dort darauf eingestellt und hat einen wunderbaren Rundweg entlang und durch die Felder angelegt.





Auf gewundenen strohbedeckten Pfaden kann man mitten durch Mohn- und Getreidefelder laufen. Ein spannendes Erlebnis. Man bekommt einen ganz neuen Blick auf die Pflanzen.







Es gibt dort Felder nur mit Schlafmohn, der auch zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet wird. Auf anderen Feldern mischt sich der Schlafmohn mit Kornblumen, Klatschmohn, Kamille und Phacelia zu wunderbaren Blütenteppichen.







Zu all den bunten Blumen noch ein blauer Himmel mit weißen Wölkchen wäre perfekt gewesen. Und bei den vielen kleinen Rapskäfern, die die Blüten belagert haben, mochte ich ungern Einzelblüten fotografieren. Aber auch das ist Natur.











Dafür haben wir das Bett im Kornfeld entdeckt und eine geheimnisvolle Tür. Und ein Mohnpüppchen habe ich auch mal wieder gemacht.









Zwischen all den bunten Blumen haben wir einen gelben Vogel entdeckt, den wir bisher gar nicht kannten. Es ist eine Schafstelze.





Wer mehr wissen möchte über die Mohnfelder in Germerode findet alle Infos hier.

Liebe Grüße
Heike

Samstag, 24. Juni 2017

Alchemilla

Bei kaum einer Pflanze bewahrheitet sich so offensichtlich der Spruch "Der Gärtner braucht ein hartes Herz und eine scharfe Schere", wie beim Frauenmantel (Alchemilla). Auch wenn sie verblüht sind, sind die gelben Blüten immer noch ansehnlich. Wer gern im nächsten Jahr viele Frauenmantel-Babypflänzchen hätte, kann sie stehen lassen. Muss aber darauf gefasst sein, dass es seeeehr viele Babies werden. 




Diese Erfahrung habe ich vor Jahren schon gemacht, weshalb es mir nicht mehr gar so schwer fällt, die Blüten rechtzeitig zu entfernen. 
Wenn man dann genau hinschaut, zeigen sich die Blätter schon etwas gelb und fleckig. Bis zum Herbst werden sie immer unansehnlicher werden. Also müssen sie auch ab, hartes Herz und scharfe Schere, auch wenn es hässliche Lücken ins Beet reißt. 



Aber wenn in zwei bis drei Wochen frische grüne Blätter sprießen, die auch im Herbst noch schön aussehen, ist alles wieder gut.

Die vielen Blüten, die problemlos trocknen, kann man wunderbar verdekorieren. Ich habe mal wieder einen Kranz gemacht.


Die Alchemillablüten habe ich ergänzt mit den Samenkapseln der Jungfer im Grünen, Waldmarbelblüten und Blättern der Elfenblume.

So ein Kranz hält länger, wenn er trocken und nicht in der prallen Sonne hängt oder liegt. Auf dem Mexiko-Ofen kann er also nicht bleiben, auch wenn es aussieht, als wäre er genau dafür gemacht.



Was ich sonst noch aus den Blüten gezaubert habe, zeige ich später. 

Ich wünsche euch einen feinen Sommersonntag. 
Wir werden die Tendence in Frankfurt besuchen, um das Lager vom Schmiedegarten-Shop aufzufüllen. 

Liebe Grüße
Heike

Verlinkt zum Gartenglück von Loretta und Wolfgang

Mittwoch, 21. Juni 2017

Traumfänger XXL

Ihr kennt das sicher. Man sieht etwas, aus dem Augenwinkel im Vorbeigehen, und es macht "pling" im Kopf. Wow, toll, will ich haben.
Mir ging es so, als ich kürzlich im Schaufenster einer Boutique  einen Traumfänger in XXL sah. Ganz schlicht, nicht bunt und aus natürlichen Materialien. Ich hatte sofort vor Augen, wie gut der in unser Schlafzimmer passen würde. Natürlich war er unverkäuflich.



Blieb also nur selber machen. Ich hatte Glück und fand recht schnell einen großen Ring aus Metall, eine dicke Rolle Schnur und große Federn. Holzkugeln in verschiedenen Größen hatte ich noch.





Traumfänger stammen aus der Kultur der Indianer. Mittlerweile sieht man sie bei uns immer öfter in ganz unterschiedlichen Varianten. Die Grundform ist aber immer ein Ring mit einem (Spinnen-)Netz im Inneren. Perlen und Federn sind schmückendes Beiwerk. 



Nach alten Indianerlegenden soll das Netz böse Träume einfangen und nur die schönen Träume durch das Loch in der Mitte hindurch lassen. Aber egal, ob so ein Dreamcatcher nun Einfluss auf unsere Träume hat oder nicht, er ist auf alle Fälle ein dekorativer Wandschmuck.




In meinen Metallring habe ich also mit Schnur ein Netz geknüpft. Anleitungen findet man viele im Internet, z. B. hier. Es war nicht so leicht, das Netz einigermaßen gleichmäßig hinzubekommen. Aber zu perfekt ist ja langweilig.
Die Schnüre habe ich an den Ring angeknüpft, anschließend passend gekürzt und einige Federn und Kugeln befestigt.

Mein Traumfänger ist ziemlich groß. 77 cm Durchmesser hat der Ring, insgesamt ist er 1,60 m lang. Das sollte auch für die schlimmsten Alpträume ausreichend sein ;-))
Sicherheitshalber und auch, weil es so viel Spaß macht, habe ich noch einen kleinen Traumfänger gemacht.



In Ermangelung eines Rings habe ich dafür den Rand einer alten Springform verwendet. Ich habe rundherum Löcher gebohrt, um die Schnur für das Netz hindurchzufädeln. Die Federschnüre sind angeklebt.






Einer ungestörten und erholsamen Nachtruhe sollte nun nichts mehr im Wege stehen, hoffe ich. 








Liebe Grüße  ...   und gute Nacht 😴

Heike


Verlinkt zum Deko-Donnerstag bei Lady Stil