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Sonntag, 26. November 2023

Mein Blumenladen

Letztes Jahr hat mir mein Mann zu Weihnachten einen Blumenladen geschenkt. Toll, nicht wahr? Die Sache hatte nur einen kleinen Haken. Ich bekam jede Menge Material, bauen musste ich meinen Laden selbst.



Also habe ich das Gebäude errichtet, das Dach gedeckt, Fenster eingesetzt, gestrichen und Strom verlegt und Lampen angeschlossen. Dann habe ich Möbel gebaut, den Tisch furniert, den Stuhl gepolstert, Kisten und Tabletts zusammengeleimt.




Nach einer längeren Sommerpause habe ich meinen Blumenladen nun eingerichtet, Bilder aufgehängt und natürlich viele Blumen in Töpfe und Vasen verteilt. 




Und damit sind wir beim zweiten Haken an der Sache. Seitdem ich als letztes an der Vorderseite einen Wintergarten angebaut habe, komm ich in meinen Laden nicht mehr rein. Ich pass nicht durch die Tür 😅. Mein Blumenladen hat leider nur 0,27 Quadratmeter Grundfläche, ist also nur eine Miniatur.



Der Aufbau war schon eine Herausforderung für meine Hände und Augen. Die winzige Laterne z. B. musste aus 13 Teilen zusammengeklebt werden.




Mein Blumenladen wäre ja nicht meiner, wenn es nicht auch ein paar Kränze gäbe. Die kleinsten, die ich je gewickelt habe.




Bei den Blumen bin ich dann auch endgültig vom Aufbauplan abgewichen. Eigentlich hätte ich viele winzige Blümchen aus vielen winzigen Papierstücken, Perlen und Draht basteln sollen. Stattdessen hab ich im Garten kleine Blüten gesammelt und getrocknet. Und in meinem unerschöpflichen Fundus fanden sich kleine Töpfchen und Vasen, die viel schöner sind als die aus dem Bastelset. 




Frieda interessiert sich so gar nicht für meinen Blumenladen und war etwas genervt, dass sie zwecks Größenvergleich mit aufs Foto sollte.





Mein Blumenladen macht jetzt erst Mal Pause, ich muss mich dringend um die Adventsstimmung kümmern. 

Mittlerweile ist der November ja dermaßen nass und kalt und dunkel, dass hier dringend schöne Deko und viele Lichter gebraucht werden.

Ich sehe diesen Post ja eher als Inspiration. Falls es aber doch Werbung ist, ist sie natürlich unbezahlt und ohne Auftrag. Wer sich auch einen Blumenladen bauen möchte, fragt die Suchmaschine nach Bastelset Blumenladen.


Liebe Grüße

Heike



Sonntag, 20. August 2023

Schale aus Pappmaché

Kürzlich hatte ich eine Woche Urlaub, ganz ohne Pläne oder Verpflichtungen. Erstaunlich, was man alles tun kann, wenn man seine Zeit nicht mit Arbeit verbringen muss. Ich habe endlich mal wieder Pappmaché hergestellt und daraus eine Schale geformt. 



Natürlich habe ich wieder vergessen, Bilder vom Herstellungsprozess zu machen. Mein Pappmaché habe ich aus Eierkartons gemacht. Es gibt im Netz zahlreiche Rezepte dafür. Die Schale habe ich auf einer Plastikschüssel (mit Frischhaltefolie bedeckt) geformt. Die drei Füßchen sind aus den Spitzen der Eierkartons. Ich habe sie innen und außen mit dem Pappmaché bedeckt und sie sind ganz stabil.



Die Schale hat eine gute Woche gebraucht zum Trocknen, obwohl ich sie immer wieder mal bei 50 Grad in den Backofen gestellt habe.

Ich hatte nur grüne Kartons. Da ich keine grüne Schale wollte, habe ich sie mit naturweißer Kreidefarbe besprüht. 



Die Schale schmückt sich nun mit den ersten verblühten Hortensien. Und ich brauche dringend noch mal Urlaub, ich hätte da noch ein paar Ideen. Bis dahin sammle ich schon mal Eierkartons. 

Liebe Grüße 

Heike 

Donnerstag, 28. Juli 2022

Neuer Sitzplatz

Eigentlich ist es ja ein Liegeplatz, das hört sich aber seltsam an. Auf alle Fälle ist es aber ein Ort zum Ruhen, Lesen oder für ein kleines Nickerchen.



An der Stelle war ja mal ein Hosta-Beet. Die Wühlmäuse haben sich da gern getummelt, Schnecken auch, und im Herbst haben die Falläpfel die Pflanzen zerschlagen. Die Hostas habe ich schon vor zwei Jahren an andere Stellen und in Töpfe verpflanzt. Letztes Jahr sollte an dem Platz dann ein Holzdeck gebaut werden. Aber die Strandbar-Baustelle forderte mehr Zeit als geplant. Dann wurde Holz knapp und teuer und unser Vorhaben erst mal auf Eis gelegt.




Dieses Frühjahr habe ich mich darauf besonnen, was schon so oft gut funktioniert hat: Nimm das, was du hast. Und ich hatte noch ausreichend Split vom Boden der Strandbar, alte Pflastersteine für die Abgrenzung zum Weg und große Betonplatten von der Terrasse. die Steine lagen auch noch herum und die Reste des alten Beetes rechts und links habe ich mit Ablegern aus dem Garten bepflanzt. Lediglich eine Unkrautfolie habe ich gekauft.




Das linke Beet wollte ich eigentlich wie eine Zunge in den Garten hinein verlängern, um dem Platz mehr Abgeschiedenheit zu geben. In diesem trockenen Sommer, wo kaum eine Pflanze im Garten nicht unter Wassermangel leidet, frage ich mich aber, ob es sinnvoll ist, ein Beet direkt unter einem großen Baum anzulegen.



Wir haben unsere Liegen schon sehr oft genutzt, weil sie eben immer da stehen. Bisher hatten wir Liegestühle, die wir bei Bedarf mal hier, mal da auf den Rasen gestellt haben. Das war einfach nicht gemütlich. Von diesem Platz hat man auch einen ganz neuen Blick durch den Garten.




Die leichten Sommerdecken aus Baumwolle gibt es im Schmiedegarten-Shop (Werbung).


Liebe Grüße

Heike


Montag, 11. Oktober 2021

Kranzverliebt

Einen Kranz zu binden, ist eine wunderbar entspannende Sache. Jetzt im Herbst findet sich draußen so viel Material dafür. Es eignet sich eigentlich alles, war auch im abgeblühten und getrockneten Zustand noch gut aussieht. Dazu gehört definitiv nicht Löwenzahn. Ich habs probiert, am nächsten Morgen war er hin.

Im Laufe des Jahres habe ich einige Kränze gebunden, die es aber alle irgendwie nicht in den Blog geschafft haben. Hier jetzt also ein kleiner Rückblick.

Der erste und mit Abstand größte Kranz ist schon im April entstanden. Wir hatten die Kugelakazie zurückgeschnitten und mir gefielen die verästelten Spitzen der vielen Zweige. Ich habe sie auf einen Eisenkranz gebunden. Der Kranz hängt seitdem am Feuerplatz. Nicht wundern, das Bild ist vom September. Die Zweige wandern demnächst in die Feuerschale, ich brauche den Ring nämlich für die Weihnachtsdeko.




Alle anderen Kränze habe ich auf selbstgemachte Ringe aus den Ranken des wilden Weins gebunden. Die mache ich jedes Jahr im Spätherbst, wenn der Wein seine Blätter verloren hat. Die langen Ranken wickel ich zu dünnen Ringen in unterschiedlichen Größen, auf die ich später das Kranzmaterial binde. 





Im Juni habe ich zum ersten Mal die Blüten der Schneemarbel für einen Kranz verwendet. Der gefällt mir richtig gut. Er hängt draußen unter dem Dach der Schmiede und sieht immer noch toll aus.






Im Juli waren die hübschen Samenkapseln der Jungfer im Grünen bereit für einen Kranz. Dieses Mal habe ich die Kapseln mit vielen Wiesengräsern kombiniert, was den Kranz ganz filigran wirken lässt. Er liegt auf der Stehleiter im Wohnzimmer.








Natürlich habe ich auch wieder die Blüten vom Frauenmantel verarbeitet. 




Dieses Jahr haben die Hortensien endlich wieder üppig geblüht. Die wunderbaren Farben riefen förmlich danach, einen Kranz aus den Blüten zu binden.








Letztes Jahr hatte ich ja schon mal die Fruchtstände der Waldrebe in einem Kranz verarbeitet. Dieses Jahr habe ich einen großen Kranz und aus den Resten ein kleines Kränzchen nur aus Waldrebe gemacht. Ich finde es total faszinierend, wie schön flauschig Kränze beim Trocknen werden.

Der große Kranz hängt noch in der Strandbar. Er wird jetzt aber ins Haus umziehen, damit wir ihn auch sehen.








Vor kurzem habe ich einen Kranz aus den kleinen Hagebutten der Rosa multiflora gemacht. Mein Material hat nicht ganz gereicht. Die Lücke habe ich mit ein paar Eukalyptuszweigen, Überbleibsel aus einem Blumenstrauß, gefüllt. Rot ist ja nicht so meine Farbe, aber die Habebutten finde ich wunderschön und im Herbst passt das schon. Vielleicht sprühe ich den Kranz später wieder mit Goldfarbe an, so wie hier.




Puh, das war jetzt ziemlich viel und wahrscheinlich habe ich auch welche vergessen. Vielleicht sind meine Bilder Inspiration zum Nachmachen. Kränze binden macht Spaß.


Liebe Grüße

Heike



Samstag, 19. Juni 2021

Neuer Deckel für die Regentonne

Die Regentonne war ein Notkauf im letzten Frühjahr, weil die alte Tonne mit Loch aus dem Winterquartier gekommen war. Eckig statt rund fand ich auch nicht so toll, aber es sollte Regen geben, wir brauchten eine Tonne und haben die erstbeste genommen. 




In diesem Frühjahr ist der Deckel der Tonne einem Sturm zum Opfer gefallen. Einen neuen (passenden!!!) zu suchen, hatte ich keine Lust. Ein Deckel aber muss sein, damit kein Tier in die Tonne fällt.





Aber manchmal hat man ja einen Geistesblitz. Im Schuppen fand ich zwei alte schäbige Regalbretter aus Holz. Die passten tatsächlich perfekt auf die Regentonne. Mit neuer Farbe sind sie auch nicht mehr schäbig. Und damit die Stechmücken nicht ans Wasser kommen, habe ich von unten Fliegengitter angetackert. Hatte ich doch tatsächlich vier Reststücke, die genau passen, seit mindestens 10 Jahren im Schrank liegen. Das sind so Zufälle, über die ich mich richtig freuen kann. 




Die Regentonne sieht mit dem neuen Deckel gleich viel besser aus. Der wird bei Sturm sicher auch nicht mehr wegfliegen. Und ich muss nur dem Drang widerstehen, da irgend was Hübsches draufzustellen. 

Auf ein Loch zum Auffüllen habe ich verzichtet. Wenn Regen angesagt ist, lege ich das rechte Brett einfach quer.




Und nun zeige ich euch noch meine neue Hortensie. Hat sie nicht zauberhafte lockige Blüten? 



Die Regentonne ist übrigens fast leer. Es müsste dringend regnen. Bei Temperaturen über 30 Grad haben alle mächtig Durst. Aber hej, das ist Sommer. Es wird nicht gemeckert.


Ich wünsch euch einen tollen Sommer-Sonntag.

Liebe Grüße

Heike


Verlinkt zur Sommerglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang.

Sonntag, 25. April 2021

Collage Nr. 2

Der Frühling kommt so langsam in Fahrt, auch wenn die Luft immer noch kalt ist. Bevor es hier nun wieder mehr um den Garten geht, zeige ich heute noch mal eine Collage.




Diese Collage ist auch in einem 3 D-Rahmen arrangiert. Sie ist eine Erinnerung an unsere eine Woche Urlaub letztes Jahr an der Ostsee. Einen kleinen Post dazu gab es hier.




Die beiden Äste stehen für den Gespensterwald, in dem wir jeden Abend den Sonnenuntergang bewundert haben. Dazu wieder ein passendes Papier aus dem alten Wörterbuch. Seine Form erinnert an die Steilküste vor dem Wald. Das kleine Schiffchen in der Mitte symbolisiert das Schiff, das jeden Tag an der gleichen Stelle draußen auf dem Meer lag.




Die beiden Herzsteine (und noch ein paar mehr) haben wir am Strand gefunden. Ich habe den Liebsten so streng angewiesen, immer nach Herzsteinen Ausschau zu halten, dass der noch Wochen nach dem Urlaub den Blick suchend auf den Weg gerichtet hat, auch wenn da nur Schotter lag. Aber Herzsteine gibt es nur am Waser.




Die kleine Collage ist eine schöne Erinnerung an unseren Urlaub. Dummerweise verursacht sie aber auch ganz viel Meerweh.



Kommt gut in die neue Woche.

Liebe Grüße

Heike

Sonntag, 18. April 2021

Collage Nr. 1

Der April scheint fest entschlossen, sich von seiner unfreundlichsten Seite zu zeigen. Der Garten schlummert noch. Stauden, Sträucher und Bäume warten auf Wärme und Sonne. Ich zeige euch deshalb heute mal eine meiner Collagen. Solche Basteleien lenken ab vom schlechten Wetter.




Mein Mann hat das kleine Rennauto, ein altes Kinderspielzeug aus Blech, auf einem Flohmarkt gekauft, in die Tasche gesteckt und erst mal vergessen. Dann lag es eine Weile im Schrank bei den guten Gläsern. Es ist aber auch wirklich schwer, so ein kleines Teil gut zur Geltung zu bringen.




Eine Möglichkeit wäre, das Objekt mit anderen passenden Stücken zusammen zu arrangieren. Am besten auf einem Tablett, das schafft die nötige Verbindung.




Das kleine Rennauto habe ich aber in einen 3D-Rahmen gesteckt. Ich liebe diese Rahmen und habe immer einige im Haus. Der Rahmen lenkt den Blick auf das Auto. Die Rückwand habe ich passend mit einer Seite aus einem alten Autoatlas beklebt. Das Blatt war nicht breit genug, deshalb habe ich rechts noch eine Spalte aus einem alten Wörterbuch aufgeklebt. Das Windrichtungszeichen ist mittels Schablone aufgemalt.




Ganz simpel eigentlich. Aber aus dem kleinen Flitzer ist so ein schöner Hingucker geworden. 




Der Rahmen ist vom Möbelschweden (keine Kooperation, immer selbst gekauft). Ich hoffe, es gibt ihn noch, ich war da schon eine Ewigkeit nicht mehr. 

Meine kleine Collagenserie wird demnächst fortgesetzt.


Liebe Grüße

Heike




Freitag, 2. April 2021

Neue Vase

Osterdeko habe ich keine zu zeigen. Diese ermüdenden Umstände der Pandemie haben mit ein wenig die Freude auf das Fest genommen. 

Dafür zeige ich euch heute aber meine neue Vase. Aus Stein oder Beton? Jedenfalls sehr schwer.




Nein, ist sie nicht. Verspäteter Aprilscherz. Ich habe sie selbst gemacht und sie ist ein Fliegengewicht. Die Vase besteht aus einer alten Styroporkugel und zwei dicken Papprollen vom Klebeband.




Die zwei Teile der Kugel sind mit Heißkleber zusammengeklebt. Eine Rolle ist der Fuß, die ist ebenfalls einfach angeklebt. Auch die obere Rolle ist natürlich geklebt, vorher habe ich aber mit einem scharfen Messer ein entsprechend großes Loch in die Kugel geschnitten. Schließlich sollen da ja Blumen rein.




Anschließend habe ich meine Vase mit einer Mischung aus Kreidefarbe und Sand dick bemalt (es macht also doch Sinn, aus dem Urlaub Sand vom Strand mit nach Hause zu schleppen).

Der zweite Anstrich erfolgte dann mit stark verdünnter schwarzer Acrylfarbe. Zum Schluss habe ich die Vase mittels Schwamm (der hätte größer sein können) mit weißer Kreidefarbe betupft.




Wahrscheinlich wäre das Styropor sogar wasserdicht. Ich stelle aber lieber nur Trockenblumen rein, die sind ja zur Zeit auch total angesagt.



Während meine Kugelvase ein absolutes Unikat ist, ist ihre kleine Kollegin in h-Form im Schmiedegarten-Shop erhältlich (Werbung). Und die ist absolut wasserdicht.



Zählt der Hase auch als Osterdeko?


Ich wünsche euch einen schönen Feiertag. Das Wetter spielt heute nicht mehr mit, aber wir bleiben ja sowieso daheim.


Liebe Grüße

Heike