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Montag, 14. Dezember 2020

Draußen ist's auch schön

Die pandemiebedingten Einschränkungen in der Freizeitgestaltung gaben uns die Zeit (und die Hilfe des Sohnes), Büsche und Bäume im Garten zurückzuschneiden. Besonders die Haselnüsse am Bach haben die Staudenbeete in Bedrängnis gebracht. Die Haselnüsse tragen schon die "Lämmerschwänzchen" fürs nächste Jahr. Das sieht sehr hübsch aus und deshalb stehen draußen nun hier und da Töpfe und Körbe mit Ästen und Grünem. 




Am Feuerplatz füllen sie nun den Topf, in dem noch ein verdorrtes Ziergras steckte. Die Zweige sind mit Kugeln und einer Lichterkette geschmückt. Der Anblick erfreut mich jetzt bei jedem Blick aus den Küchenfenstern.





Neben der Haustür habe ich in einen runden Topf lange gerade Haselnussäste gesteckt und oben zusammengebunden. Mit Buchs- und Eibenzweigen ausgefüllt und einer Lichterkette drumrum sieht es aus wie ein Baum.



Die große Kerze in der Laterne hat sich der Sommerhitze gebeugt. Wenn ich dran denke, stelle ich oben ein Teelicht rein.



Dann habe ich mich influenzen lassen und verschiedenes Grünzeug um einen dickeren Ast gewickelt, dass es wie ein Bäumchen aussieht. Statt den Ast dann wie auch immer in einem Topf zu fixieren, habe ich ihn in einen alten Christbaumständer gesteckt. Solche Ständer findet man gelegentlich auf Flohmärkten. Bisher habe ich sie immer für Altarkerzen benutzt. Die passen da perfekt rein.




Das Batteriefach für die Lichterkette ist unter den Zweigen versteckt.


Ein paar Zweige in passende Behältnisse zu stecken ist fast schon zu simpel. Aber wir haben so ein paar schöne Blickfänge ums Haus herum.



Ich wünsche euch einen guten Start in diese Woche, die wie so vieles in diesem Jahr anders ist als wir möchten. Augen zu und durch, denke ich. Und dieses Jahr wäre es wirklich toll, wenn wir alle ein paar Wochen Winterschlaf halten könnten. Macht es euch schön zuhause und bleibt gesund.

Heike



Samstag, 7. November 2020

November - alles gut

Keine Chance dem Novemberblues! Das hatte ich mir ja fest vorgenommen für dieses Jahr. Und der Anfang war schon mal gut.

Der letzte Montag lies gar keine trüben Gedanken zu. Da war nämlich noch mal Spätsommer. 20 Grad! Es war etwas bedeckt, dafür tauchte ein magischer Sonnenuntergang den Garten in orangenes Licht. 



Am Abend war es immer noch außergewöhnlich warm und deshalb haben wir noch mal ein Feuer am Feuerplatz entzündet. Es war ziemlich dunkel, denn der kräftige Wind hat immer wieder alle Kerzen gelöscht. Als er dann auch noch unser Feuer zum Verlöschen gebracht hat, sind wir umgezogen auf die Bank neben der Haustür. 




Ab Dienstag war der November zurück mit recht frischen Temperaturen und Nebel, aber auch viel Sonne.

Und wenn die so langsam den Nebel vertreibt, gibt das wunderbare Bilder.




Vom Novembergrau sind wir auch noch ein Stück entfernt. Noch gibt es jede Menge Blätterbunt. Die im letzten Jahr gepflanzte Felsenbirne (Hochstamm "Robin Hill") hat ihre Blätter leuchtend rot gefärbt. Sie ist ziemlich spät, die anderen Felsenbirnen sind längst blätterlos.




Die gelben Blätter des Ginkgo purzeln gerade vom Baum. Die habe ich auf einen dicken Draht aufgefädelt und zu einem Kranz geschlossen. Das habe ich vor fünf Jahren schon mal gemacht. Der Kranz hängt immer noch im Schlafzimmer, ziemlich braun jetzt, aber immer noch schön.





Wir haben unsere sommerlichen Abendspaziergänge vermisst, die ja nun wegen Dunkelheit nicht mehr stattfinden. Das machen wir nun nach dem Mittagessen. Wenn man etwas will, findet man auch die Zeit dafür.




Und was machen wir nun mit der Dunkelheit? Ich habe beschlossen, dass in diesem Jahr, wo ja so vieles so ganz anders ist, die Lichterketten früher aus der Weihnachtskiste müssen. Mit einer habe ich schon mal meine neue Flurdeko "erleuchtet".




Auch im Gartenhaus brennt nun jeden Abend Licht. Nicht die Lampe, sondern eine Lichterkette mit Zeitschaltuhr, die ich über die Lampe drapiert habe. Ich liebe diesen Anblick. 




Der heutige Samstag war auch ein Traumtag. Nach der frostigen Nacht hat die Sonne schnell für Wärme gesorgt. Am Vormittag war Herbstputz im Dorf. Entsprechend der Größe des Dorfes mit einer überschaubaren Anzahl an Helfern. Da fand jeder ein sicheres Betätigungsfeld. Wir Frauen haben uns um die langen Blumenrabatten entlang der Dorfstraße gekümmert. Mit gaaanz viel Abstand und ganz viel Freude, dass wir uns endlich einmal wieder gesehen haben.

Den Nachmittag haben wir im Garten verbracht und auf der Obstwiese ein Beet für Wildblumen vorbereitet. Schade, dass die Sonne so früh untergeht.





Bis jetzt kommen wir gut miteinander klar, der November und ich. Mal schauen, ob das so bleibt.


Liebe Grüße

Heike


Mein Novemberglück schicke ich zum Fachwerkhaus im Grünen. Schaut doch mal vorbei.

Freitag, 19. Juli 2019

Ein Satz mit X

Da es gestern unerwartet doch noch sommerlich warm wurde (am Morgen sorgte dicker Nebel für Herbstfeeling), wollten wir endlich mal wieder einen Abend auf unserem Feuerplatz verbringen. 


Also brachte ich Sitzkissen und Decken nach draußen, falls es später doch noch kühl werden sollte. Ein Glas Wein für jeden und eine Kerze dazu fanden Platz auf unserem provisorischen Tisch aus Holzkiste und Tablett. Noch ein paar Holzstücke in die Feuerschale und alles war bereit. 





Die stacheligen Distelblüten fand ich am Straßenrand. Sie passen perfekt in die kleinen Kaktusvasen.






Während der Liebste noch im Haus herumtrödelte, veranstaltete ich ein spontanes Fotoshooting mit Frieda. Schließlich hat sie nicht immer Lust dazu.




Als wir dann endlich so weit waren, das Feuer anzuzünden und unseren Wein zu genießen ...



...  fing es ganz leise an zu regnen. Wir haben Decken und Tablett wieder ins Haus gebracht und das war auch gut so, denn Minuten später wären wir ordentlich nass geworden. Wenn das so weiter geht, werden wir keine Freunde, dieser Sommer und ich. Aber noch besteht Hoffnung, nächste Woche soll es besser werden. 

Wenn ihr gern sehen wollt, wie stimmungsvoll es aussieht, wenn das Feuer brennt, könnt ihr hier schauen.

Zum Schluss noch der Werbeblock: Decken, Kaktus-Vasen, Metalltablett, Ameise aus Blech, Deko-Gewächshaus und Kerzenständer aus altem Holz findet ihr im Schmiedegarten-Shop. 
Frieda ist absolut unverkäuflich 😏.


Liebe Grüße
Heike



Verlinkt zur Sommerglück-Linkparty von Loretta und Wolfgang.

Sonntag, 10. Juni 2018

Chill out Place - unser neues Zimmer im Freien

Schaut mal, mein neuer Lieblingsplatz. 




Ihr seht nichts? Ja, das ist schon mal ein Punkt, warum ich den Platz so mag. Obwohl er direkt am Hof liegt, bleibt er hinter der unscheinbaren Mauer verborgen. Ein secret place also. Zusätzlich geschützt von den Wänden der Garage und der Nachbarscheune.
Man muss schon über den schmalen Pflasterweg gehen, um mehr zu sehen.



Früher war hier die Miste, kein sehr schöner Ort. In meinem Kopf ist er das geblieben. Auch wenn da schon ewig kein Mist mehr lagert, hatte ich selten das Bedürfnis, mich auf die Bank dort zu setzen, obwohl der Blick auf das kleine Gärtchen mit dem Gingkobaum und der Kletterhortensie ganz hübsch ist.


Als wir letztes Jahr den Hof gepflastert haben, wurde auch der Bereich vor der alten Miste mitgepflastert. Den bröseligen Beton auf dem Mistplatz haben wir so belassen und mit einer Schicht Kies bedeckt. Seitdem wirkt die Ecke ganz anders und ich hatte viel Spaß, sie schön herzurichten.


 Der alte Mühlstein, der früher als Tischplatte diente, ist nun die Unterlage für eine Feuerschale.


Für den "Elefanten", ein altes Eisenteil aus der Schmiede, von dem niemand mehr weiß, was es mal war, haben wir wieder eine Mauer aus alten Backsteinen aufgestapelt.




Ebenso aus alten Backsteinen bestehen die "Beine" der Bank. Die Sitzfläche ist aus den alten Pfosten der Sichtschutzwand zum Nachbargarten entstanden. Die hatten wir vor zwei Jahren ersetzt. Die alten Pfosten standen seitdem nutzlos herum. Fünf Pfosten sind nun mit zwei Latten auf der Unterseite miteinander verschraubt und bieten Sitz- und Ablagefläche. Ein schönes und praktisches Recycling, denke ich.



Am liebsten sitzen wir aber in den neuen Sesseln, die tatsächlich sehr bequem sind (mein Mann hatte da seine Zweifel 😉).




Ein paar Pflanzen dürfen natürlich nicht fehlen in unserem Freiluft-Wohnzimmer. Der Olivenbaum ist umgezogen in einen Kunststofftopf und lässt sich endlich leichter transportieren. Sein schwerer Terracottatopf wird nun von einem Ziergras bewohnt und bleibt im Winter dort stehen.

Vor der Umgestaltung wuchsen in allen Ritzen der alten Betonfläche Polsterglockenblumen (schaut mal hier). Zur Blütezeit sah das sehr verwunschen aus und der Anblick wird mir ein wenig fehlen. Aber alles hat seine Zeit, und dass wir den Platz nun richtig nutzen können, freut mich schon sehr.



Schon wegen der Feuerschale ist der Platz perfekt, um an lauen Abenden draußen zu sitzen. Laternen, Kerzen und die Solarkugel im Olivenbaumtopf sorgen für eine romantische Beleuchtung.














Ich hoffe, dieser Sommer beschenkt uns weiterhin mit vielen milden Abenden, damit wir unseren Feuerplatz ausgiebig genießen können.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Heike


Unser neues Stück Gartenglück verlinke ich zur Gartenglück-Linkparty bei Loretta und Wolfgang.

Die Gießkanne, die Kissen mit Blättermotiven, das Metalltablett und der Metalltopf auf der Bank sowie die Ziegelform aus Holz sind aus dem Schmiedegarten-Shop.