Zuerst habe ich eine neue Seife gerührt. Es muss ja nicht alles, was in der Küche entsteht, auf den Hüften landen.
Die Seifenmasse ruht in ihrer Form ganz dicht an den Heizkörper gekuschelt, um sich noch einmal aufzuheizen, bevor sie dann in ein bis zwei Tagen so fest ist, dass sie aus der Form geht und in Stücke geschnitten werden kann.
Während draußen die Wolken immer dunkler wurden, habe ich dann mal wieder Quitten zerteilt. Quittenbrot stand auf meiner To-Do-Liste. Es muss jetzt ein paar Tage trocknen, bevor wir davon naschen können.
Bloß nicht rausschauen. Mittlerweile hatte es zu schneien begonnen. Anfang November! Also für mich ist das definitiv zu früh. Blöd jetzt, dass mein Küchenarbeitsplatz am Fenster ist.
Na ja, ich habe natürlich doch immer mal rausgeschaut. Irgendwie ist es ja doch faszinierend, mit welcher Ruhe diese dicken weißen Flocken zur Erde schweben.
Das wird ja wohl nicht liegen bleiben. Schließlich ist noch einiges im Garten zu tun. Aber dass der Rasen dringend gemäht werden müsste, sieht gerade niemand.
Ginkgoblätter für ein neues Kränzchen sind auch noch nicht gesammelt. Immerhin hatte ich gestern einige zum Trocknen ins Haus geholt. Daraus habe ich mir ein Windlicht gemacht, indem ich die Blätter mit Serviettenkleber auf ein Glas geklebt habe. Das bringt uns nun ein bisschen sonnengelbes Leuchten ins Haus.
Macht es euch kuschelig.
Liebe Grüße
Heike




























