Donnerstag, 31. Juli 2014

Collage

Den gestrigen Regentag hab ich genutzt, um endlich die Collage fertig zu stellen, deren Einzelteile schon eine ganze Weile auf dem Basteltisch herumlagen.





Der Rahmen ist vom Möbelschweden. Zum ersten mal ein weißer, bisher habe ich immer schwarze verwendet. Die handgenähten Fische aus altem Leinen habe ich vor einiger Zeit auf einem kleinen Markt gekauft. Der Stempelfisch ist aus einem Radiergummi geschnitzt und Muscheln und Korallen habe ich im letzten Urlaub gesammelt.




Eine Collage, die mich vom Urlaub am Meer träumen lässt.



Heute Nachmittag habe ich mir eine kleine Auszeit genommen, indem ich mit der Gartenschere beherzt in meinen Zeigefinger geschnitten habe. Der Finger ist noch dran und demnächst pass ich besser auf.

Liebe Grüße
die Schmiedegärtnerin

Dienstag, 29. Juli 2014

Annabelle

Eine der zuverlässigsten Hortensien im Schmiedegarten ist die Ballhortensie Annabelle.


Jedes Jahr schmückt sie sich mit ihren großen weißen Blütenbällen. Von einer vor Jahren gekauften Pflanze habe ich mittlerweile viele Ableger gewonnen, so dass Annabelle an vielen Stellen im Garten blüht.




Harte Winter machen ihr nichts aus, da sie an den neuen Trieben blüht. Und sie blüht immer weiß und nicht etwa rosa, was ich so gar nicht mag.


Mit der "Endless Summer"-Hortensie, die dieses Jahr auch mal wieder viele Blüten hat, kämpfe ich immer um die Farbe. Sie will rosa, ich will blau. Wie man sieht, steht es unentschieden.


Liebe Grüße
die Schmiedegärtnerin

Samstag, 26. Juli 2014

Oskars Verwandtschaft

Oskar vom Hühnerhaus ist nicht der einzige seiner Art. Vier weitere leben bei uns im Wohnzimmer.





Sie sind alle vier aus einem einzigen Brett entstanden. Und metallenen Fundstücken aus der Schmiede.
Mein Mann meint ja, dass es sich um die Portraits der Familienmitglieder handelt.
Aber er trägt nie einen Hut -

und ich habe leider keine Locken -


und wir haben nur zwei Söhne. Dies ist aber ein Mädchen, oder?


Es besteht also keinerlei Ähnlichkeit mit lebenden Personen und verwandt sind sie nur mit Oskar.



Ein schönes Wochenende wünscht

die Schmiedegärtnerin

Donnerstag, 24. Juli 2014

Jungfer im Grünen

Sind sie nicht wunderschön? Ich liebe diese Blumen mit dem lustigen Namen.






Schade, dass sie schon fast alle verblüht sind. Aber sie säen sich selbst aus und nächstes Jahr sind sie wieder da.

Liebe Grüße

die Schmiedegärtnerin

Dienstag, 22. Juli 2014

Oskar

Schon einige Jahre steht er neben der Tür des alten Hühnerhauses.




Sein Körper ist ein altes Brett, dazu ein paar alte Eisenteile aus der Schmiede und zwei Halbkugeln aus Holz, fertig.



Oskar lächelt immer freundlich, wenn ich mein Gartenwerkzeug aus dem Hühnerhaus hole. Und er passt auf die Hühner auf. Nicht, dass er da viel zu tun hätte. Wir haben eine recht pflegeleichte Rasse. Leider legen sie keine Eier.



Liebe Grüße

die Schmiedegärtnerin

Sonntag, 20. Juli 2014

Vorher - Nachher



Diese Bretterwand vor dem alten Hühnerhaus habe ich vor Jahren mit einer grünen Lasur gestrichen. Im Lauf der Zeit ist sie immer dunkler geworden, viel dunkler als auf dem Foto oben. Ich wollte sie gern hell haben, also habe ich sie letzte Woche mit einer Lasur in antikweiß gestrichen.


Und es gefällt mir nicht! Die Farbe der Wand passt einfach nicht zum Rest. Und nun? Streich ich sie noch mal? Aber wie? Oder streich ich nun auch den Rest, sprich Hühnerhaus samt Tür?

An der Wand hängen alte Werkzeuge, die sicher schon älter sind als ich.


Liebe Grüße aus dem Schmiedegarten

Heike

Freitag, 18. Juli 2014

Und noch mal die Kugel

Wie sie da so majestätisch in ihrem Kiesbett ruht, vergisst man leicht, wie sie da hin gekommen ist.


Der Lkw, der sie zu uns brachte, hat sie im Hof vor dem Garten abgeladen. Da lag Sie nun und wir begannen Pläne zu schmieden, wie wir sie zu ihrem Platz bringen könnten. Auch wenn sie eine Kugel ist, rollen lässt sie sich keinen Millimeter. Dafür ist sie viel zu schwer. Der Mann im Haus, von Natur auch nicht sehr geduldig, hat dann meine Abwesenheit genutzt und den Baggerfahrer von Nachbars Baustelle mit dem Transport beauftragt. Für einen großen Bagger war das auch kein Problem. Als die Gärtnerin nach Hause kam, fiel ihr Blick sofort auf die Kugel auf ihrem neuen Fundament - oh wie schön. Dann entdeckte sie die breiten und tiefen Spuren, die der Bagger quer durch den Garten hinterlassen hatte - oh wie schrecklich. Und als sie dann den herausgerissenen Holunderbusch entdeckte, der dem Transport im Weg gestanden hatte, rollten die Tränen. Der Mann voller Unverständnis über diese Reaktion, hatte er doch großes Lob erwartet, versuchte zu trösten: "Das kriegst du doch wieder hin" und "Das ist doch nur temporär".
Nun ja, letztendlich hatte er ja recht. Eine Wagenladung Erde füllte die Spuren des Baggers wieder auf, Randsteine der Blumenbeete wurden neu gesetzt, und der Holunder wurde zurückgeschnitten und neu eingepflanzt. Und jedes Frühjahr, wenn er in voller Blüte steht, kommt unweigerlich der Satz "Siehst du, das Wurzellüften hat ihm gut getan!"






Ende gut, alles gut. Aber ein Bagger kommt nie nie nie mehr in meinen Garten!



Ein schönes, sonniges, warmes Wochenende wünscht

die Schmiedegärtnerin

Dienstag, 15. Juli 2014

Die Kugel

Sie ist die Königin im Schmiedegarten und deshalb trägt sie natürlich eine Krone:



Sie bringt über 2 Tonnen auf die Waage bei einer Größe von 90 cm. Das liegt an ihren "inneren Werten", sie ist aus Eisen gemacht.



Sie hat ihr eigenes Beet, begleitet von einigen Gräsern und ihrem Hofstaat. Das Kugeln aus Weide, Ton und Eisendraht und zwei Betonkugeln, die ich vor einigen Jahren selbst gemacht habe. Voriges Jahr haben wir ihr Kiesbett erneuert. So wildes Kraut wie auf dem Foto oben ist nix für eine Königin.


Kugeln gibt es noch mehr im Garten (und auch im Haus). Davon aber später mehr.

Liebe Grüße

die Schmiedegärtnerin

Montag, 14. Juli 2014

Selbstgemacht

Bianca von dem wunderbaren Blog biancaswohnlust.blogspot.de hat gestern ihre neueste Schaltafel vorgestellt. Das sind große Holzbretter, die sie mit tollen grafischen Mustern oder Schriften versieht. Wie sie das macht, erklärt und zeigt sie auf ihrem Blog. Im letzten Jahr habe ich nach ihrer Methode ein 120 x 40 cm großes Brett mit den Namen der großen Städte beschriftet, die mein Mann und ich im Laufe der Jahre besucht haben.  Es hat etliche Stunden gedauert, bis ich fertig war, aber es hat viel Spaß gemacht und das Ergebnis ist gelungen, denke ich.





Die Vorlage habe ich am Computer gestaltet und dann entsprechend vergrößert.



Demnächst versuche ich mich wohl auch mal an einem schönen Muster anstelle von Schrift.

Liebe Grüße

Heike

Sonntag, 13. Juli 2014

Die Funkien blühen

Ganz oben auf der Liste der Lieblingspflanzen stehen bei mir Funkien, lateinisch Hosta.


Bei kaum einer anderen Pflanzenart gibt es eine solche Vielfalt an Blattformen und -farben. Ich mag sie in erster Linie wegen ihrer Blätter und gar nicht mal wegen der Blüten. Bei meinen ersten Funkien habe ich damals sogar die Knospen entfernt, um das schöne Bild der Blätter nicht zu stören. Mittlerweile gefallen mir aber auch die fliederfarbenen und weißen Blüten sehr.




Nach der Blüte schneide ich die Samenstände ab. Und wenn man den Funkien die Schnecken vom Leib hält und sie nicht in die pralle Sonne pflanzt, machen sie gar keine Probleme.



Einen schönen Sonntagnachmittag wünscht

die Schmiedegärtnerin

Freitag, 11. Juli 2014

Und los geht's!

Schon eine ganze Weile lese ich still auf vielen Blogs und bin immer wieder erstaunt über all die vielen interessanten Ideen und Gedanken. Tolle Anregungen habe ich dort gefunden und es ist schön zu sehen, dass es so viele Menschen gibt, die die gleichen oder ähnliche Dinge mögen wie ich.
Einen eigenen Blog zu haben, spukt schon lange in meinem Kopf herum. Und jetzt versuche ich es eben mal. Vielleicht interessiert sich der eine oder andere für das, was ich so mache.

Dass dazu ein Garten gehört, ergibt sich ja schon aus dem Namen meines Blogs. Und auf unserem Grundstück steht auch eine alte Schmiede, in der der Schmied immer noch hämmert und schweißt. Dort sind schon schöne Dinge für den Garten entstanden und dort liegt sicher auch der Grund für meine Liebe zu rostigem Eisen.

 Ich bin aber auch gerne selber kreativ und meine Hände müssen immer etwas zu tun haben. Davon werde ich hier erzählen. Jetzt aber erst mal ein paar Bilder aus dem Garten.





Die Schmiedegärtnerin